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Aktuelles

Maria Maienkönigin

Diözesanwallfahrt der KAB nach Werl

Aus allen Bezirken des Diözesanverbandes Paderborn waren die Frauen und Männer der KAB am frühen Morgen aufgebrochen, um zeitig in der Wallfahrtsstadt Werl einzutreffen. Ausgangspunkt dieses Tages war die St. Norbert-Kirche im Westen, dort fand die Einstimmung auf den Tag statt. Geführt vom Weltjugendtagskreuz „Verwurzelt in Jesus Christus“ zogen die Teilnehmer singend und betend in Richtung Wallfahrtsbasilika. Dort wurden sie bereits von einer weiteren Gruppe von Wallfahrern erwartet, die sich ihrerseits mit dem Singen von Marienliedern in der alten Basilika warm gemacht hatten.

Und als nach den Grußworten von Bezirkspräses Reinhard Lenz (Olpe-Siegen) und der Geschäftsführerin Ilona Jakobsmeyer das Lied „Maria Maienkönigin“ durch die Basilika schallte, da waren die Wallfahrer auch mit allen Sinnen bei der Gottesmutter angekommen.

Nach der Mittagspause gingen die Teilnehmer noch auf dem Kreuzweg der Gegenwart, bei dem an vier Stationen auf die sozialen Situationen national und international hingewiesen wurde. Und nach dem feierlichen Te Deum und dem Schlusssegen erklang dann natürlich auch noch das Lied der KAB.

Maiaufruf der KAB Deutschlands

Deutschland braucht einen gesetzlichen Mindestlohn von 9,70 Euro

Fair teilen statt sozial spalten! - Mindestlohn schafft Sicherheit!

Faire Löhne brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn. Es ist ein politischer Skandal, dass immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland trotz Erwerbsarbeit nicht ihr Leben und das ihrer Familie finanzieren können. Seit 2005 sind die Ausgaben für Aufstocker, die trotz Arbeit in Armut leben, um 400 Prozent gestiegen. In einer auf Konsum und Profitmaximierung orientierten Gesellschaft werden alle Formen der Arbeit entwertet und die Würde des Menschen angegriffen. 25 Prozent der Arbeitsverhältnisse sind im Niedriglohnbereich. Diese soziale Spaltung muss gestoppt werden!

Den Maiaufruf in voller Länge finden Sie hier:

Große Verdienste für die KAB

Diözesanverband ehrt Werner Pöppinghege mit der höchsten Auszeichnung

Mit der nur äußerst selten vergebenen Verdienstmedaille hat der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Paderborn (KAB) nun Werner Pöppinghege geehrt und ihm für seine langjährige Tätigkeit in unterschiedlichsten Funktionen und Gremien bei der KAB und der Christlichen Arbeiter-Jugend (CAJ) gedankt. Pöppinghege, der in Hagen wohnhaft ist, hatte schon in den 1960er Jahren seine berufliche Laufbahn zum Wohle der Arbeitnehmerschaft begonnen. So war er zunächst CAJ-Sekretär in Dortmund, der erste übrigens, der verheiratet war, wie er stets schmunzelnd betont.

Ab 1970 übernahm er dann das KAB-Büro in Hagen und war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2002 Bezirkssekretär der KAB. Aber auch danach engagierte er sich weiterhin für den Verband, der ihm ans Herz gewachsen ist. So war er Mitglied im Diözesanausschuss der KAB und auch im Bundesausschuss. Für den Diözesanverband war er über viele Jahre auch als Kassenprüfer im Amt.

Werner Pöppinghege betonte bei seiner Verabschiedung, dass ihm diese Tätigkeiten nur möglich waren, weil er dafür die Unterstützung durch seine Frau Marianne erhielt. In Zukunft werden beide noch in verschiedenen Funktionen beim KAB-Bezirksverband Hagen-Iserlohn-Menden-Witten mitarbeiten. Die Medaille an Pöppinghege und einen Blumenstrauß für seine Frau überreichte Bärbel Kolbe, Vorsitzende des KAB-Diözesanverbandes im Rahmen einer Vorständekonferenz im Hotel Aspethera in Paderborn.

Kreuzweg der Arbeit 2012

29. März - Donnerstag vor Palmsonntag - pünktlich setzten sich zeitgleich in vier Bezirksverbänden der KAB die Kreuzwege der Arbeit in Bewegung. In Dortmund und Siegen, in Paderborn und in Arnsberg (Foto) waren zahlreiche Frauen und Männer zusammen gekommen, um im Gebet, Fürbitten und Gesang auf die sozialen Mißstände der Gegenwart aufmerksam zu machen. Weitere Informationen auf den Seiten der jeweiligen Bezirke. (BS)

KAB fordert Kehrtwende

Viele Paderborner rieben sich verwundert die Augen, als am Samstagnachmittag mehrere Dutzend Menschen mit Trommeln, Bannern, Transparenten und Plakaten durch die Innenstadt zu einer Kundgebung vor dem Rathaus zogen. In die Spitze des Demonstrationszuges hatte sich auch der erste stellvertretende Bürgermeister der Stadt, Dietrich Honervogt, eingereiht.

Veranstalter der Aktion war der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Erzbistum Paderborn (KAB), der damit auf zunehmende Missstände in der Welt aufmerksam machen wollte, wie Finanz- und Wirtschaftskrisen, Armut und Klimawandel. Zu ihrer Bewältigung plädiert die KAB für neue Lebensstile und -formen, in denen der Mensch im Mittelpunkt stehen müsse.

Zuvor hatte die KAB ihre Mitglieder und Freunde ins Hotel Aspethera eingeladen, um ihnen den Leitantrag des Bundesverbandes vorzustellen, der erst kürzlich verabschiedet wurde. Unter dem Motto "Fair teilen statt sozial spalten - Nachhaltig leben und arbeiten" beschäftigt er sich mit der Frage, wie man den weltweiten Herausforderungen begegnen könne, die das zunehmende Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich sowie Hunger, Armut und Naturkatastrophen als Folgen des Klimawandels mit sich bringen.

Nach Ansicht der KAB sollte europaweit ein Mindestlohn eingeführt werden, der den Beschäftigten ein Leben ermöglicht, in dem sie nicht auf ergänzende staatliche Hilfen angewiesen seien. Außerdem müssten den Finanzmärkten Grenzen gesetzt werden, damit nicht ständig Banken und Staaten mit Milliarden von Geldern vor dem Ruin gerettet werden, die anderswo dringender benötigt würden. Zudem plädiert die KAB dafür, dass die Ausweitung der sozialen Sicherungsnetze wie Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung über Beiträge aus allen positiven Einkünften finanziert werden sollten, wie z. B. Miet- und Zinserträge oder Börsengewinne. Wer mehr habe, müsse auch mehr geben, lautet ihr Credo.

In Sachen "Folgen des Klimawandels" sind die Katholischen Arbeitnehmer der Auffassung, "dass die Industriestaaten mehr Verantwortung übernehmen müssen für einen Missstand, den sie mit ihrem oft maßlosen Wirtschaften selbst ausgelöst haben".

Vorgeschlagen wird eine Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe, die den Ausstoß von Kohlendioxid als einen Hauptverursacher der weltweiten Erwärmung vermindern soll. Statt Lebensmittel aus Übersee einzuführen, sollten einheimische Erzeugnisse vermehrt beworben werden, auch wenn dies im Einzelfall teurer sei und sie nur saisonal angeboten werden könnten.

Zu Beginn des Tages hatte Pfarrer Reinhard Lenz, Präses der KAB, in seiner Predigt in einer Messe in der Busdorfkirche kritisiert, dass die Menschen hierzulande fast nur noch dazu angehalten würden, entweder Geld zu verdienen oder es auszugeben. Zeit für Geselligkeit und die Pflege von Familiensinn und Freundschaften gebe es kaum noch. Aber gerade an diese Werte müsse man die Gesellschaft wieder erinnern.

Text: Benedikt van Acken / Foto: Wilhelm Schmücker

 

Hermann Kampmann 50 Jahre KAB

von links: Günter und Ingeborg Bahne, Ulla und Hermann Kampmann, Burkhard Schlottmann, Präses Wilhelm-Josef Brockmann.

Jetzt ist die Zeit der Jahreshauptversammlungen in vielen unserer KAB-Vereine. Da wird berichtet, entlastet, gewählt und auch geehrt. So auch zuletzt bei der KAB Heilige Familie in Hamm-Westtünnen.

Das Leitungsteam mit Hermann Aßhoff sowie mit Ulla und Heinz-Ulrich Sasse, durfte eine große Zahl KAB-Mitglieder im Pfarrgemeindesaal begrüßen, darunter auch die Jubilare, die Eheleute Ulla und Hermann Kampmann (50 Jahre) und die Eheleute Ingeborg und Günter Bahne (40 Jahre).

Regionalsekretär Burkhard Schlottmann ging in seinen Worten zur Ehrung auf den Faktor Zeit besonders ein: wenn jemand für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wird, dann geht man davon aus, dass dieser Mensch schon ganz schön alt ist. Hermann Kampmann war aber erst 23 Jahre alt, als er der KAB in Neheim-Hüsten beitrat und ist heute noch richtig fit. Eine Brille braucht er nur zum Lesen. Schlottmann erinnerte deshalb auch an ein Kampmann-Zitat von damals: "Ich kann auf 1000 Meter eine knieende Ameise erkennen."

Hermann Kampmann war von 1962 bis 1985 Bezirkssekretär der KAB Hamm-Soest-Arnsberg (später kam die Änderung in Hamm-Soest-Unna) und danach bis 1999 der Diözesansekretär für die KAB im Erzbistum Paderborn. In dieser Zeit hatte er in seinen Funktionen entscheidend die Arbeit unseres Verbandes geprägt und sein Name ist nicht vergessen.

Schlottmann dankte gemeinsam mit Präses Pfarrer Wilhelm-Josef Brockmann den Jubilaren für ihr Engagement um die KAB und wünschte ihnen eine gute Zeit für die kommenden Jahre.  

Martin Güttner neuer Präses

Nach gut einem halben Jahr der Vakanz hat der KAB-Bezirksverband Hamm-Soest-Unna wieder einen neuen Präses. Erzbischof Hans-Josef Becker bestellte jetzt den Ständigen Diakon Martin Güttner aus Hamm zum Nachfolger von Pastor Jürgen Drüker, der im Sommer 2011 eine neue Dienststelle ausserhalb des Bezirksverbandes angetreten hatte. (mehr auf der Bezirksseite Hamm-Soest-Unna)

Klausurtagung in Sundern-Stockum

Die Bezirksvorstandsmitglieder der KAB im Hochsauerland trafen sich zur Klausurtagung in Sundern-Stockum (Bericht auf der Seite Bezirk Hochsauerland)

Termine

Famillienwallfahrt

Samstag

12. Mai 2012

nach Werl

HVHS-Bildungskalender 2012

Einzelheiten zum Veranstaltungskalender 2012 und zum Bildungsprogramm des Bildungswerkes HVHS finden Sie hier!

Weitere Informaionen und das ausführliche Programm erhalten Sie im KAB-Diözesanbüro in Paderborn.

E-Mail: dv@kab-paderborn.de


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