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40 Jahre auf der Hude

Groß war der Andrang am Sonntagmorgen auf der Hude in Günne, als nach und nach die Gäste eintrafen, um gemeinsam den 40. Geburtstag des Heinrich-Lübke-Hauses mitzufeiern. Und den 81. Geburtstag von Pater Willi (!). Martin Schwamborn begrüßte als Chef des Hauses neben Bürgermeister Dicke aus Möhnesee und Staatsekretär Karl-Josef Laumann auch die vielen Freundinnen und Freunde der KAB aus den Diözesen des Bundesverbandes, darunter natürlich auch viele Paderborner. In der eindrucksvollen Hl. Messe, die von stimmungsvollen „Mitmach-Liedern“ durchzogen war und von Bundespräses Johannes Stein mit zelebriert wurde, erinnerte Pater Willi an den Patron des Hauses, P. Maximilian Kolbe. Er forderte die Anwesenden auf, sich so wie P. Maximilian Kolbe für andere Menschen einzusetzen. Magdalena Brieden überbrachte als stellvertretende Diözesanvorsitzende die Glückwünsche des Diözesanverbandes Paderborn und überreichte als Geschenk eine gestaltete Kerze, „damit das Licht des Hauses auch weiter leuchten kann.“

Im Anschluss an die Messe segnete Präses Stein das Gebäude und die Räume des neuen Forums, damit es nun auch offiziell für die Bildungsarbeit und andere Veranstaltungen genutzt werden kann. Es folgte ein Festakt mit dem Vortrag von Karl-Josef Laumann und danach waren alle zum großen Fest auf der Wiese hinter dem Haus eingeladen. Und es gab tatsächlich noch einige KAB’ler, die schon vor 40 Jahren bei der Eröffnung mit dabei waren. Alles in allem ein gelungenes Fest, auch wenn die Beteiligten am Abend doch restlos erschöpft waren. Aber zum 50. Geburtstag wollen sie alle wieder dabei sein! - bursch

(Foto-) Rückblick Libori 2014

Viele Mitglieder und Gäste waren der Einladung der KAB gefolgt, um am Aktionstag anläßlich des Liborifestes in unserer Domstadt teilzunehmen. Schon die Marktkirche war zum Eröffnungsgottesdienst gut gefüllt, um dann anschließend gemeinsam mit den Bannern, großer Pauke (ohne Trompeten) zum Platz der Verbände quer durch die Paderborner Innenstadt zu gehen. Das KAB-Bundesthema "sinvoll leben" zog sich wie ein roter Faden durch den ganzen Tag, zahlreiche Puzzle-Teile wurden vor Ort ausgestellt bzw. angefertigt, alle Beteiligten waren mit viel Freude und Engagement bei der Sache. Für ihren Einsatz bei der Mitgliederwerbung wurden den Bezirksverbänden Hamm-Soest-Unna und Herne - Wanne-Eickel - Castrop-Rauxel gedankt, der Wanderpokal für die meisten neuen Mitglieder ging an den Bezirksverband der KAB Dortmund-Lünen-Schwerte.

Für die musikalische Untermalung des Tages sorgte der Percussionist Klaus Latza aus Lemgo, der nicht nur mit kraftvollen Schlägen auf seiner großen Pauke beeindruckte, sondern einer Vielzahl anderer, meist unbekanntner Instrumente, Klänge entlocken konnte, die man so in dieser Form sicherlich noch nicht auf Libori gehört hatte. - Alles in allem wieder ein schöner Tag voll mit guten Gesprächen, Begegnungen und der Möglichkeit, Zeichen´zu setzen für die Arbeit der kommenden Monate. Libori 2015 sind wir dann wieder dabei! -bursch

Video: Klaus Latza / Pauke

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Service-Telefon zur Mütterrente

Der Beratungsbedarf rund um das Rentenpaket, das am 1. Juli 2014 in Kraft trat, ist weiterhin groß. Schwerpunkt dabei ist die sogenannte Mütterrente. So bekommen Mütter jetzt ein zusätzliches Erziehungsjahr für jedes vor 1992 geborenes Kind in ihrem Rentenkonto gutgeschrieben. Viele Informationen rund um dieses Thema sind auf der Internetseite www.deutsche-rentenversicherung-westfalen.de zu finden. Für weitere Fragen hat die Deutsche Rentenversicherung in der Zeit vom 1. August bis 31. Oktober 2014 zusätzlich eine kostenlose Service-Telefonnummer zur Mütterrente eingerichtet. Unter 0800 1000 480 55 werden von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9:00 bis 17:00 Uhr (freitags bis 14:00 Uhr) Fragen unserer Versicherten und Rentnerinnen bzw. Rentnern beantwortet.

Nikolaus Groß Gedenkbriefmarke

Liebe Freundinnen und Freunde der KAB, im kommenden Jahr jährt sich am 23. Januar zum 70. Mal der Todestag von Nikolaus Groß. 1945 wurde er in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Gerade wir als KAB gedenken Jahr für Jahr dieses Märtyrers, er war ja einer von uns. Seine Standhaftigkeit im Glauben und seine christlichen Überzeugung haben ihm selbst in der Stunde des Todes noch Halt gegeben, sein Leben kann und sollte auch für uns heute noch Vorbild sein. In Erinnerung sind uns seine Worte: Wenn wir heute nicht unser Leben einsetzen, wie können wir dann vor Gott und unserem Gewissen einmal bestehen?“

An diesen 70. Gedenktag seines Todes möchte der Bezirksvorstand der KAB Hamm-Soest-Unna mit einer Nikolaus-Groß-Briefmarke erinnern (siehe Musterfoto). Diese Briefmarke hat einen Portowert von 60 Cent und soll möglichst in einer Zahl von 10.000 Stück aufgelegt werden. Sie wird gedruckt auf einem Bogen mit 20 Stück.

Wir möchten euch bitten, unsere Aktion zu unterstützen und diese Briefmarken zu bestellen. Neben dem Porto entstehen uns weitere Kosten, so dass wir euch die Marke zum Preis von 90 Cent/Stück anbieten können. Die Bestellung kann per E-Mail an den Leitungssprecher Klaus Knobloch erfolgen (klaus1@unnacom.biz) – ihr erhaltet dann von uns eine Auftragsbestätigung. Bitte gebt diese Information auch an eure Pfarrer / Pfarrbüros weiter oder auch an alle anderen (z. B. Arbeitsplatz), die irgendwie mit Postversand beschäftigt sind.

Übrigens: aus Anlass des 15. Jahrestages der Seligsprechung von Nikolaus Groß plant die KAB in der Zeit vom 4. bis 10. Oktober 2016 eine Reise nach Rom – weitere Infos hierzu folgen noch.

Bitte tragt mit bei zum Erfolg dieser Aktion.

Herzliche Grüße und euch allen eine gute Zeit!

KAB Bezirksverband Hamm-Soest-Unna

Leitungsteam: Martin Güttner – Klaus Knobloch – Dieter Hallas – Helmut Kolbe

Magdalena Brieden geehrt

Endlich hat es mal wieder eine von uns getroffen: unserer stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Magdalena Brieden wurde jetzt im Paderborner Kreishaus die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Landrat Manfred Müller überreichte ihr in einer würdigen Feierstunde die Ordenszeichen und benannte sie dabei als „Netzwerkerin der Menschlichkeit“. Müller verwies auf ihr jahrzehntelanges Engagement im sozialen und im politischen Bereich. Fast 20 Jahre war Magdalena Vorsitzende des KAB Bezirksverbandes Paderborn-Höxter, seit dem Diözesantag in Kamen in 2012 ist sie unsere stellvertretende Vorsitzende im Diözesanverband und dieses Amt übte sie auch schon nach dem Diözesantag in Paderborn (1993) für fünf Jahre aus.

Ebenfalls seit über 20 Jahren engagiert sie sich im Stadt- bzw. Kreisverband der CDA Paderborn und ist über die CDA auch auf Bezirks- und Landesebene eingebunden. Immer wieder habe sie Menschen zusammengebracht, so Landrat Müller in seiner Laudatio, die sich gemeinsam für eine gerechte, christlich geprägte Politik einsetzen.

Und damit nicht genug – ehrenamtlich engagierte KAB’lerinnen und KAB’ler kennen das: hat man erst einmal ein Amt, dann kommen noch weitere hinzu. So ist Magdalena Brieden auch Mitglied im Diözesankomitee, der Vertretung der katholischen Laien aus den Verbänden und Pfarrgemeinderäten in unserem Erzbistum, sie ist Mitglied im lokalen Pfarrgemeinderat und nicht zuletzt auch noch „ehrenamtliche Pfarrsekretärin“. Alle Anwesenden waren am Ende der Meinung: sie hat es sich auch verdient.

Die KAB im Diözesanverband Paderborn gratuliert ihrer stellvertretenden Vorsitzenden ganz herzlich zu dieser hohen Auszeichnung, Magdalena Brieden ist jetzt unsere „Geehrte“! – bursch

 

von links: Bürgermeister Michael Dreier - Magdalena Brieden - Landrat Manfred Müller

Herzliche Einladung zum DAY OF SONG 2014

Zu Samstag, 27. September 2014 laden wir herzlich ein!

Sie haben die Möglichkeit, am "Day of Song" teilzunehmen, dem bundesweit größten Gesangsfestival im Ruhrgebiet, bei dem in 53 Städten gleichzeitig gesungen wird. Nach Rücksprache mit dem "Day of Song"-Projektbüro können wir in einer profanisierten Kirche in Essen singen und dabei musikalisch mit verschiedenen Sonntagsliedern auf  unser Anliegen, den Schutz des freien Sonntags, aufmerksam machen. Damit dieses Vorhaben gelingt, brauchen wir dringend stimmkräftige Unterstützung und viele Sängerinnen und Sänger, die sich für das Projekt begeistern lassen! Chormitgliedschaft ist dabei keine Voraussetzung für die Teilnahme. Alle KAB-Mitglieder und ihre Freundinnen und Freunde, die Spaß am Singen haben, sind herzlich willkommen!

Im Anschluss an die Gesangsveranstaltung laden wir alle Mitwirkenden in die Zeche Zollverein ein. Dort haben wir die Möglichkeit an der Führung "Kohle und Kumpel" für Erwachsene teilzunehmen. Eltern und Kinder können bei der Führung "Familienschicht" praktisch von der Arbeit im Bergwerk erfahren und haben die Gelegenheit, selbst Hand anzulegen und Kohle zu fördern. Alternativ besteht die Möglichkeit, in eigener Regie durch Essen zu bummeln, Kaffee zu trinken, den Dom und die Domschatzkammer zu besichtigen oder was auch immer. Zum Beispiel essen in Essen…

Diese und alle weiteren Infos zu der Tagesfahrt nach Essen sind in dem beigefügten Flyer zusammengefasst. Die Organisation dieses Tages liegt in den Händen des KAB-Bezirksverbandes Olpe-Siegen, in dieser Region besteht die Möglichkeit, mit dem Bus nach Essen anzureisen. Man kann natürlich auch mit dem eigenen Fahrzeug oder mit der Bahn kommen oder Fahrgemeinschaften organisieren. – Anmeldungen bitte an das KAB-Bezirksbüro in Olpe.

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Eigentlich sind die Worte der Überschrift ja nur eine Phrase. Die gibt es auch noch in anderen Variationen (nach dem Spiel …etc.). Schließlich muss man immer wählen, jeden Tag aufs Neue. Welches Hemd ziehe ich an oder welche Bluse, gibt es Tee oder Kaffee zum Frühstück bis hin zur Wahl des Fernsehprogrammes am Abend.

Oder man geht wählen – oder auch nicht. So eben auch am vergangenen Sonntag, als es galt, diverse Wahlzettel anzukreuzen. Ein kleines Kreuz nur, das so viel bedeuten kann. Und da ist es doch mehr als erschütternd, wenn fast die Hälfte aller Wahlberechtigten es der anderen Hälfte überlässt, wer denn nun die Politik in Zukunft gestalten soll. In den Stadt- und Gemeindeparlamenten, in den Kreistagen oder auch im Europaparlament.

Und viele von denen, die für irgendeine Position kandidiert haben, sind dann am Sonntagabend hoch erfreut von den Wahlpartys nach Hause gegangen, andere wiederum mit hängenden Köpfen. So ist das eben in der Demokratie.  

Unter ihnen waren auch eine Menge Frauen und Männer aus den Reihen unserer KAB. Denen möchten wir an dieser Stelle einmal Danke sagen für ihr Engagement im Wahlkampf, denn durch ihr Tun kommt ja immer auch ein kleines Stückchen KAB-Substanz zum Vorschein und das ist gut so. Und denen, die ein Mandat erhalten haben, möchten wir ganz herzlich dazu gratulieren und ihnen Kraft und auch Gottes Segen wünschen für die vor ihnen liegenden Aufgaben. Sie alle hier namentlich zu erwähnen, ist aus verständlichen Gründen nicht möglich.

Aber wenn ein KAB-Mitglied Bürgermeister wird, dann ist das schon erwähnenswert. Und deshalb gratuliert die KAB im Diözesanverband Paderborn ganz herzlich ihrem Mitglied  Dr. Martin Michalzik, der seit dem letzten Sonntag der neue Bürgermeister in Wickede (Ruhr) ist. Er ist 53 Jahre jung und davon schon 27 Jahre KAB-Mitglied, schließlich kommt er auch aus einer traditionellen KAB-Familie.  Auch ihm wünschen wir natürlich ein gutes Gelingen in seinem neuen Amt. Ob noch weitere KAB-Mitglieder in „hohe Ämter“ gewählt wurden, das ist uns zurzeit nicht bekannt – teilen Sie es uns bitte mit, damit wir dann auch noch darauf hinweisen können.  Und zum Schluss vielleicht doch noch eine Phrase: nur wer wählen geht, der darf später auch meckern. –bursch

KAB bei der Gottesmutter in Werl 

Es war wieder einmal Wallfahrtstag der KAB im Erzbistum Paderborn. Traditionsgemäß ging es im Marienmonat zur Gottesmutter nach Werl, zur „Trösterin der Betrübten“. Auch wenn KAB-Sekretär Burkhard Schlottmann bei seiner Begrüßung feststellen durfte, in kaum betrübte Gesichter zu schauen, so freute er sich doch über die gute Teilnehmerzahl.

In Konzelebration mit Bezirkspräses Pfarrer Reinhard Lenz (Freudenberg) feierte Msgr. Ullrich Auffenberg (Möhnesee) mit den Pilgerinnen und Pilgern das Wallfahrtshochamt, das vom Thema her an das Jahresmotto der KAB angelehnt war: sinnvoll leben.

Vorab hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Werler Stadthalle getroffen, um sich zunächst bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Anschließend zog man mit den Bannerabordnungen in einer Prozession zur Basilika, vor der P. Werner Mertens OFM bereits zur Begrüßung wartete. Und das feierliche Orgelspiel von Lukas Hetzelein aus Paderborn trug anschließend mit dazu bei, dass es ein wirklich feierliches und festliches Wallfahrtshochamt wurde und alle ein wenig froher und „unbetrübt“ wieder den Heimweg antreten konnten.

Fazit der Wallfahrt: die Tradition soll auch in 2015 fortgesetzt werden, und vielleicht finden wir ja einen Termin, an dem es am Abend kein DFB-Pokalfinale gibt. -bursch

Mütterrente kommt später!

Deutsche Rentenversicherung Westfalen rechnet mit steigenden Antragszahlen bei Rehabilitation und Rente / Kritik am Rentenpaket erneuert

In der Klinik Münsterland in Bad Rothenfelde traf sich heute die Vertreterversammlung – quasi das Parlament – der Deutschen Rentenversicherung Westfalen. Im Mittelpunkt stand dabei das aktuelle Rentenpaket der Bundesregierung. Besonders deutlich fiel dabei die Kritik der ehrenamtlichen Delegierten in Bezug auf die Finanzierung der Reformvorhaben „Mütterrente“ und „Rente mit 63“ aus. Denn es ist absehbar, dass beide Vorhaben auch aus Beitragsmitteln finanziert werden und dadurch die Rücklagen der Rentenversicherung in den nächsten Jahren erheblich geschmälert werden. „Das ist nicht generationengerecht und geht einseitig zu Lasten der Beitragszahler“, mahnte Vorstandsvorsitzender Heinz Cholewa und warb nochmals für eine Finanzierung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgaben aus Steuermitteln.

Beide Projekte erzeugen bereits vor ihrer Verabschiedung im Bundestag einen großen Verwaltungsaufwand. In den Auskunfts- und Beratungsstellen steigt die Nachfrage nach Beratungen und auch die Vorarbeiten für die programmtechnische Umsetzung laufen auf vollen Touren. So sind allein 450.000 Rentenbezieher der Deutschen Rentenversicherung Westfalen von den Verbesserungen bei der Mütterrente betroffen und warten auf die gesetzliche Neuregelung, die am 1. Juli in Kraft treten soll. „Aufgrund der Komplexität und des zeitlich engen Gesetzgebungsverfahrens kann voraussichtlich eine Umsetzung erst im dritten Quartal diesen Jahres erfolgen“, so Cholewa. Gleichzeitig kündigte der Vorstandsvorsitzende an, dass ungeachtet der programmtechnischen Umsetzung alle Renten rückwirkend in korrekter Höhe geleistet werden.

Am 28.04.2014 begannen die 1. Maiaktionen in Dortmund zum 25. Mal mit einem ökumenischen Wortgottesdienst diesmal in der St. Petri Kirche. Bei dem anschließenden Bürgerempfang im Rathaus präsentierte sich das Netzwerk „ Rente muss zum Leben reichen“ mit seinen aktuellen Transparenten.

Der Tag der Arbeit wurde dann traditionell mit einer Eucharistiefeier in der Kirche St. Bonifatius eröffnet und anschließend zogen die KAB Gottesdienstteilnehmenden gemeinsam in den Westfalenpark ein.

Der KAB-Bezirksverband Dortmund war erneut mit einem Stand präsent. Mit der Postkartenaktion „ Mütterrente steuerfinanziert“ und der Puzzleaktion zum Thema „Sinnvoll Leben“ gelang es zahlreiche Besucher/innen zum aktiven Unterstützen unserer Aktionen zu gewinnen.

Der 1. Mai im KAB Bezirksverband Herne/Wanne-Eickel/ Castrop-Rauxel begann mit einem ökumenischen Gottesdienst zum Thema „Solidarität neu denken“  anschließend gingen die KAB Mitglieder geschlossen als Gruppe zum Buschmannshof in Wanne-Eickel und nahmen an der DGB Kundgebung teil.

Auf Anregung des KAB-Stadtverbandes in Hamm begannen die Maifeierlichkeiten des DGB erstmalig mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche, um die herum die anschließende Kundgebung stattfand. Der KAB-Stadtverband war hier unmittelbar zwischen den Ständen der CDA und der Linken-Partei vertreten. Nicht nur eine Gelegenheit, alte Kolleginnen und Kollegen wieder zu treffen, sondern auch, um gute informelle Gespräche zur aktuellen Situation zwischen Arbeit und Rente zu führen.

Auch in der Bischofsstadt Paderborn war traditionsgemäß die KAB des Bezirksverbandes Paderborn-Höxter gemeinsam mit der CDA vertreten. Zwischen den vielen rot-dekorierten Fahnen stach das grün-schwarze Banner der KAB St. Bonifatius dann doch hervor und für viele der Anwesenden war zunächst ein Erklärungsbedarf notwendig.

Im Bezirksverband der KAB Olpe-Siegen hieß es am Feiertag schon "früh aufstehen", denn dort traf man sich bereits um 8 Uhr in der St. Marien-Kirche zu Freundenberg zu einer Maiandacht. Anschließend fuhr man nach Siegen, um an der zentralen Kundgebung des DGB teilzunehmen.  Mit KAB-Banner und einem Transparent der „Allianz für den freien Sonntag“ mit der Aufschrift „Wer den Sonntag nicht ehrt, ist unserer Stimme nicht wert“ machten sich die Frauen und Männer der KAB am „Tag der Arbeit“ als Teilnehmer gemeinsam mit Gewerkschaftern und Hunderten anderer Demonstranten auf den Weg durch die Siegener Unterstadt vom Arbeitsamt zum alten Lokschuppen am Siegener Bahnhof, wo die Hauptkundgebung des DGB stattfand. So wurde wieder einmal ein Zeichen gesetzt, um für den Wert und die Würde der arbeitenden Menschen einzutreten.

Auf jeden Fall hat auch der 1. Mai 2014 gezeigt, dass die KAB-Präsenz bei diesem Termin nicht nur erwünscht, sondern immer wieder erforderlich ist. Nur so kann unsere Forderung nach einem „sinnvollen Leben“ in die Öffentlichkeit getragen werden. -bursch / Fotos von den Maikundgebungen hier:

Puzzlen für ein "sinnvolles Leben"

Eine wirklich tolle Aktionsidee des KAB Bundesverbandes soll in den kommenden Wochen und Monaten auch alle Diözesan- verbände mit ihren angeschlossenen KAB-Gemeinschaften erreichen.

Im vergangenen Jahr (richtig steuern) wurden vielerorts, u. a. beim Aktionstag zum Liborifest, tausende von kleinen Papierschiffchen gefaltet und beschriftet um sie dann mit einem großen Medienaufgebot vor das Bundeskanzleramt zu schaffen.

In diesem Jahr (sinnvoll leben) geht es um ca. DIN A4-große Puzzleteile, die von allen, die es möchten, beschriftet oder bemalt oder was auch immer werden können. Jeder kann so zum Ausdruck bringen, was für ihn oder für sie sinnvolles Leben ausmacht. Eine leicht zu organisierende Aktion, da reicht schon ein Tisch, ein paar farbige Edding-Stifte und los geht’s: z. B. bei einer Aktion vor der Kirchentür, beim Gemeinde-Café, zum Pfarrfest oder zum 1. Mai oder bei welchen Gelegenheiten auch immer. Und wir sind überzeugt davon, dass sich die Menschen gern zu diesem Thema äußern werden.

Noch steht nicht fest, was dann letztendlich mit einen hoffentlich großen Anzahl an Puzzle-Teilen geschehen soll, ob sie aneinandergereiht eine lange Strecke bilden oder großflächig zusammengelegt werden, aber irgendetwas wird schon passieren.

Anfragen bezüglich der Bestellmengen in den Bezirksverbänden laufen schon. Interessierte Vereine können sich aber auch unmittelbar an die Regionalbüros wenden. Kosten entstehen dafür nicht. Also, mitmachen für ein sinnvolles Leben! - bursch

Rente muss zum Leben reichen!

Unter diesem Motto lud am 07.03.2014 das Netzwerk „Rente“ im KAB Bezirksverband Dortmund/Lünen/Schwerte in Kooperation mit dem Ortsverein der KAB St. Konrad/VGW in Dortmund zur Auseinandersetzung mit dem Rentenmodell der katholischen Verbände ein. Als Fachreferentin stellte Lucia Schneiders-Adams zunächst die Entwicklung der Rentenhöhe vor. Sie unterstrich, dass es derzeit durchaus noch viele gute Renten gäbe, dass aber auf Zukunft hin die Altersarmut ein wachsendes Problem darstelle. Als Faktoren, die dies begünstigen, benannte die KAB Bundesreferentin Faktoren wie zu geringes Verdienstniveau, Brüche in der Erwerbstätigkeit, Arbeitslosenzeiten wie auch langjährige Krankheit und Erhalt von Erwerbsminderungsrente (EMR).

Wichtige Stellschrauben gegen die Altersarmut seien aus ihrem Blickwinkel die Einführung von Mindestlohn ohne Ausnahme, die Zahlung von gesamtgesellschaftlichen Leistungen aus dem Steuerbudget, die Anhebung der Zurechnungszeiten bei der EM-Rente und die bedarfsgerechte Anpassung des Reha-Budgets.

Im Blick auf das aktuelle Rentenpaket der Bundesregierung kritisierte sie, dass die Finanzierung aus Steuermitteln überhaupt keine Erwähnung fände und damit die Rentenpolitik von der Steuerpolitik abgekoppelt sei. Ferner schärfte sie den Blick dafür, dass derzeit eine Diskussion über die finanzielle Belastung durch die Einführung der abschlagsfreien Rente ab 63 bei 45 Beitragsjahren geführt werde, wohin gegen der teuerste Punkt des Rentenpaketes die „Mütterrente“ sei. Diese sei selbstverständlich in ihrer Verbesserung von der KAB gewollt, aber sie müsse als gesamtgesellschaftliche Leistung durch Steuermittel finanziert werden.

Frau Schneiders-Adams warb für ein zukünftiges Rentensystem, das sowohl umlagefinanziert als auch auf dem solidarischen Prinzip beruhe. Mit dem Modell der katholischen Verbände stellte sie ein System dar, dass sowohl die Sockelrente für alle Einwohner/innen einführt als auch erwerbsbiographische Faktoren berücksichtigt. Kontrovers diskutierten die Anwesenden das Modell. Einig waren sich jedoch alle, dass man sich gemeinsam für zukunftsträchtige Veränderungen als Interessensgruppen und als Bevölkerung heute einsetzen müsse. - rlk

Günner Sozialtage 7./8. März 2014

Zwei Themen beschäftigen uns im Sozialstaat Deutschland immer wieder. Zum einen geht es um den großen Begriff der Pflegeversicherung, nicht nur dann, wenn man als Familie selbst betroffen ist, sondern auch, weil man vielleicht angstvoll  in die Zukunft schaut. Jeder Mensch hofft, niemals selbst betroffen zu sein, und doch kann man es sich nicht aussuchen. Nur, wie sieht die Situation dann in Deutschland dann aus? Muss an dem bestehenden System etwas geändert werden, damit es besser wird? Und wenn wir diese Frage objektiv mit JA beantworten, dann kommen sofort weitere Fragen auf. Hier wollen wir versuchen, bei den Günner Sozialtagen mit Martin Peters, Rechtsschutzsekretär der KAB Münster, eine Antwort zu geben.

Und das zweite Thema betrifft jeden von uns: die Familie. Wenn alles in unserer Gesellschaft im Wandel ist, dann fängt dieser Wandel bei jedem einzelnen von uns an, auch in der eigenen Familie. Kindergarten, Schule, Berufseinstieg oder Studienzeit, das ganze Arbeitsleben hindurch bis zum Rentenalter – jede Veränderung hat ihre Auswirkung auf die „Keimzelle der Gesellschaft, auf die Familie. Doch was kommt da noch alles auf uns zu? Inwieweit kann die Politik richtig steuern und wie kann ein Sozialverband wie die KAB Einfluss nehmen auf einen verträglichen Kurs? Als Gesprächspartner wird uns der Düsseldorfer Landtagsabgeordnete Bernhard Tenhumberg (CDU) zur Verfügung stehen. Er ist der Sprecher der Landtagsfraktion im Ausschuss Familie, Kinder und Jugend.

Vielleicht können die Günner Sozialtage 2014 mit dazu beitragen, ein wenig Licht in das Dunkel dieser Fragen zu bringen. Auf die Antworten dürfen wir gespannt sein. Wir laden Sie herzlich nach Günne ein. Hier finden Sie den Flyer und das Plakat für die Günner Sozialtage.

Aktion erfolgreich angelaufen

Das Netzwerk „Rente, die zum Leben reicht“ eröffnete am 30.01.2014 seine aktuelle Wanderaktion. Von Januar bis Mai 2014 werden an wechselnden Orten in der Stadt Dortmund Transparente und Banner mit verschiedenen Slogans auf Forderungen zur  Rentenpolitik aufmerksam machen. Beteiligt an der Aktion sind die Mitgliedsorganisationen des Netzwerkes: DGB, NGG, IG Metall, Arbeitslosenzentrum, Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V., VDK, SoVD, AWO Unterbezirk, Seniorenbeirat der Stadt Dortmund und der KAB Bezirksverband Dortmund/Lünen/Schwerte.

Die Aktion wurde von Jutta Reiter, DGB für das östliche Ruhrgebiet, Bärbel Kolbe, KAB Diözesanvorsitzende Paderborn und Annelie Buntenbach, DGB –Bundesvorstandsmitglied eröffnet. Einige waren sich die drei Rednerinnen darin, dass es merkenswert sei, dass sich so zahlreiche Organisationen zu einem Thema verbündeten. Sie stellten fest, dass es genau der richtige Zeitpunkt sei, sich in der öffentlichen Diskussion zu diesem Thema einzumischen. Sie wünschten der Aktion viel Erfolg!

Mütterrente: kein Antrag erforderlich!

aus einer Pressemitteilung der DR Westfalen vom 31.01.2014:

Um die so genannte „Mütterrente“ zu erhalten, müssen die Betroffenen keinen besonderen Antrag stellen. Das teilt die Deutsche Rentenversicherung Westfalen aus aktuellem Anlass mit. Obwohl es noch keine gesetzliche Regelung gibt, gehen immer mehr formlose Anträge auf Neuberechnung der Kindererziehungszeiten ein. Entsprechende Musterschreiben, die vielerorts ausliegen, per Mail verschickt oder im Bekanntenkreis weitergegeben werden, erwecken den Eindruck, dass nur mit Antrag ein Anspruch auf diese Leistung existiere. Das ist nach dem derzeitigen Stand der geplanten Regelungen falsch. Zudem verursachen die vorsorglich gestellten Anträge bei der Deutschen Rentenversicherung Westfalen zusätzliche Arbeit und Kosten. Die Neubewertung der Zeiten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, erfolgt von Amts wegen und muss nicht beantragt werden.

Die Bundesregierung plant, für alle Mütter oder Väter, die ein vor 1992 geborenes Kind erzogen haben, diese Erziehungszeit bis zu maximal 24 Monate rentenrechtlich anzuerkennen. Das heißt, ab 1. Juli 2014 sollen für jedes dieser Kinder zwei Entgeltpunkte – bisher wird ein Entgeltpunkt angerechnet – gutgeschrieben wer-den. Dies führt in der Regel zu einer Rentenerhöhung von ca. 28 Euro brutto pro Kind. Eine vollständige Vereinheitlichung der rentenrechtlichen Bewertung der Kindererziehung unabhängig vom Geburtsjahr – für Kinder, die nach 1992 geboren wurden, werden drei Entgeltpunkte angerechnet – ist nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung derzeit nicht vorgesehen.

Der Vorsitzende des Vereins Deutsch-Nahost-Christen e.V., Herr Josef Gergis aus Paderborn, referierte in Dortmund

Dortmund. Am 25.01.2014 jährte sich zum dritten Mal der Volksaufstand in Ägypten. Die Situation der Christen in Ägypten ist seit Jahrhunderten eine besondere und gibt heute angesichts der Veränderungen sowohl Anlass zur Angst als auch zur Hoffnung. Dies stellte Herr Gergis, Vorsitzender des Vereins Deutsch-Nahost-Christen e.V. aus Paderborn fest. Auf Einladung des Bezirksverbandes der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Dortmund/Lünen/Schwerte berichtete Herr Gergis als gebürtiger Ägypter über die Situation der Christen im Nahen Osten im Rahmen der Reihe „Christen und Widerstand“.  

Unser Besuch des Nikolaus-Groß-Musicals

Zur 66. Aufführung des Nikolaus-Groß-Musicals begrüßte Gemeindepfarrer Manfred von Schwartzenberg über 300 Besucher in der Mühleimer St. Barbara-Kirche, unter ihnen auch rund 50 Gäste aus dem KAB-Diözesanverband Paderborn. Zum 100. Geburtstag von Nikolaus Groß fand 1998 die Uraufführung dieser Inszenierung statt und bei fast jeder Aufführung waren die Kirchenbänke bis auf den letzten Platz gefüllt, so auch an diesem Samstagabend im Januar. Am 23. Januar jährt sich der Todestag dieses Märtyrers und jeweils um den Gedenktag finden in Mühlheim-Dümpten die Aufführungen statt.

Ergriffen, bedrückt, begeistert – es ist schwierig, die Stimmungslage nach einer solchen Aufführung zu beschreiben, ist sie doch ein Stück deutscher Zeitgeschichte in Verbindung mit einem von uns, dem KAB’ler Groß und seiner Ehefrau Elisabeth sowie seinen sieben Kindern. Groß, der vom Bergmann zum Chefredakteur der Katholischen Arbeiter Zeitung, der späteren Ketteler-Wacht, aufstieg, ist die zentrale Figur dieser Aufführung, ebenso wie der damalige Verbandssekretär Bernhard Letterhaus und Verbandspräses Prälat Otto Müller.

Eine wirklich starke Rolle wurde auch mit Elisabeth Groß dargestellt, von der Taufe mit dem kleinen Bernhard auf dem Arm bis zur Abschiedsszene im Plötzenseer Gefängnis.

Es war eine aus Sicht des Betrachters wirklich gut gelungene Regieleistung, die mit sehr vielen Licht- und Geräuscheffekten immer wieder das Augenmerk auf die Handlungsschwerpunkte lenkte. Und manch einer der älteren Besucher wird sich in der einen oder anderen Szene wieder gefunden haben, in denen den Gästen die schreckliche Zeit in unserem Land vor Augen geführt wurde.

Alles in allem kann man den zahlreichen Sängerinnen und Sängern (allesamt Gemeindemitglieder und Gäste, keine Profis) nur ein dickes Lob zollen. Selbst für diejenigen Besucher, die das Musical nicht zum ersten Mal gesehen haben, war es wieder beeindruckend, es machte uns nachdenklich und betroffen.

Zu erwähnen sei hier auch noch die optimale Organisation im Pfarrheim der Gemeinde, in dem die Gäste vor der Veranstaltung und besonders in der Pause wirklich gut versorgt wurden. Und es steht fest: sobald die Termine für 2015 bekannt sind, wollen wir wieder Werbung für einen Besuch des Nikolaus-Groß-Musicals machen. „Einmal im Leben sollte jedes KAB-Mitglied diese Aufführung gesehen haben,“ so KAB-Sekretär Burkhard Schlottmann. Interessierte können sich ja schon einmal die Wochenenden um den 23. Januar 2015 frei halten. -bursch

Neue CAJ Diözesanleitung

Der CAJ-Diözesanverband Paderborn hat eine neue Diözesanleitung. Nach langjähriger Tätigkeit haben Jennifer Thümer und Kirsten Strohmeyer ihre Ämter niedergelegt.

Neu im Amt der Diözesanleitung sind Konstantin Kraus, Angelique Lindner und Stefanie Schulte. Patrick Schulte hat das Amt der Geistlichen Leitung übernommen, Alexander Franz wurde als Diözesansekretär wiedergewählt!

aus: Information 04-2013 - Magazin der kirchlichen Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn 

KAB und CAJ wollen Zusammenarbeit verstärken

Zu einem Kooperationsgespräch trafen sich jetzt in Soest die Spitzen der Diözesanverbände der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) im Erzbistum Paderborn. Beide Seiten kamen überein, in verschiedenen Bereichen wie Bildungsangeboten künftig stärker zusammenarbeiten zu wollen.

In einer Bestandsaufnahme der Entwicklung beider Verbände in den letzten Jahren wurde deutlich, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt. Sowohl die KAB wie auch die CAJ hatten diverse Führungswechsel zu verkraften. In beiden Verbänden gibt es einen verbandlichen Erneuerungsprozess, der auch auf überarbeiteten Satzungen fußt. Auch mangelt es an aktiven Mitgliedern, die die inhaltliche Arbeit vor Ort begleiten und unterstützen können.

Vor diesem Hintergrund wollen sich beide Verbände in ihrer Arbeit gegenseitig unterstützen und helfen. Zunächst sollen die beidseitigen Kontakte verstärkt werden. So lud Bärbel Kolbe, ehrenamtliche Diözesanvorsitzende und Vorsitzende der Heimvolkshochschule der KAB (HVHS) die CAJ ein, an den kommenden Sitzungen von Diözesanausschuss und Diözesanvorstand der KAB teilzunehmen. Die CAJ in Person des hauptamtlichen Diözesansekretärs Alexander Franz erwiderte die Einladung und lud die KAB zur nächsten Diözesanausschusssitzung seines Verbandes ein. Weiterhin sollen in Zukunft gemeinsame Bildungsangebote erarbeitet werden. Mittelfristig wollen KAB und CAJ ihre inhaltliche Arbeit trotz unterschiedlicher Zielgruppen vernetzen. Auch ein gemeinsames Marketing der beiden Sozialverbände ist angedacht. Möglicherweise wird die Kooperation von KAB und CAJ im kommenden Jahr auch in Paderborn sichtbar, wenn die CAJ im Rahmen des Libori-Festes am Tag der KAB auf dem „Platz der Verbände“ aktiv teilnimmt.

Neben Bärbel Kolbe war die KAB im Gespräch noch durch die hauptamtliche Diözesan- sekretärin Ilona Jakobsmeyer und durch den stellvertretenden Vorsitzenden der HVHS, Hubert Kahmann, vertreten. Für die CAJ waren neben Alexander Franz noch die ehrenamtliche Diözesanleiterin Jennifer Thürmer und ihre Stellvertreterin Kirsten Strohmeyer dabei.

Das Foto zeigt von links, oben: Ilona Jakobsmeyer, Hubert Kahmann, Alexander Franz - unten: Bärbel Kolbe, Kirsten Strohmeyer und Jennifer Thürmer

(Benedikt van Acken)

Wir bleiben am Ball - Dies ist das Motto, unter dem das diesjährige Jubiläumsjahr steht.  Wir sind am Puls der Zeit. Wir wollen Flagge zeigen und uns einmischen unter unserem Zeichen "Hammer und Kreuz". Wir wollen die Stimme in der Kirche und der Arbeitswelt sein. Papst Paul VI. sagte über die Evangelisierung in der Welt von heute: "Die Verkündigung muss vor allen durch ein Zeugnis erfolgen." Das gelebte Zeugnis in seiner Arbeit ist der erste Weg der Evangelisierung. "Der heutige Mensch hört lieber auf Zeugen als auf Gelehrte, und wenn er auf Gelehrte hört, dann deshalb, weil sie Zeugen sind" (Evangeli nuntiandi, 1975). 

Der KAB-Bezirksvorsitzende Herbert Pielucha eröffnete das Festprogramm und begrüßte die Gäste und die Anwesenden. Insbesondere galt sein Gruß dem langjährigen KAB-Sekretär und Altbürgermeister Lorenz Ladage, der Vorsitzenden der DGB-Region Dortmund Hellweg Jutta Reiter, Claudia Middendorf als Landtagsabgeordnete und der KAB-Diözesanvorsitzenden Bärbel Kolbe. (weiter im Text...)

Ehemaliger CAJ-Kaplan ist Priester seit 50 Jahren

„Kirche ist: wenn alle reingehen, dann gehen nicht alle rein“. - Diese bekannte Floskel traf jetzt auch auf die St. Stephanuskirche in Opherdicke zu, als dort das Goldene Priesterjubiläum von Pfarrer i.R. Josef Eickhoff gefeiert wurde. Viele Menschen waren der Einladung des ehemaligen Paderborner CAJ-Kaplans gefolgt, u. a. auch Bruno Wennighoff, einer der Mitstreiter aus alten CAJ-Zeiten. Er schildert den Jubiläumstag so:

„Die Jubiläums-Messfeier des goldenen Priesterjubilars Josef Eickhoff in Opherdicke war der absolute Höhepunkt der gesamten Feier. Die Kirche war so gefüllt, dass trotz beigestellter Stühle nicht alle Gläubigen einen Sitzplatz fanden und stehend der Messe beiwohnen mussten. Der Jubilar konnte außer den eigentlichen Gemeindemitgliedern auch viele Freunde und Wegbegleiter begrüßen, die sein priesterliches Leben geprägt haben. Namentlich erwähnte er die CAJ (Christliche Arbeiterjugend), von der einige ehemalige Mitglieder, sichtbar durch ihr Diözesanbanner im Chorraum, vertreten waren. Sinngemäß sagte er: „Als ehemaliger Diözesankaplan der CAJ habe ich bei den jungen Menschen damals viel gelernt, ihr soziales Engagement und ihr Einsatz für junge Arbeiter, die am Rande stehen, haben mich beeindruckt und waren immer ein Wegweiser für mein Handeln als Priester“. Selbstverständlich war auch die KAB durch ihr Banner vertreten. Es war für mich ein großes Erlebnis, so viele Fahnen katholischer Verbände in einer Prozession in die Kirche einziehen zu sehen.“ -bursch (Foto: B. Wenninghoff)

aus: WAZ Kreis Olpe vom 28.08.2013. Der Bezirksverband Olpe-Siegen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) hat sich Anspruchsvolles vorgenommen: Mit einem Musical will der Sozialverband die Erinnerung an einen der größten Söhne der Stadt Olpe aufrechterhalten: Franz Hitze.

"Volles Haus" beim Tag der KAB auf dem Libori-Fest!

Der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) hatte alle Interessierten aus Nah und Fern zum „Tag der KAB“ auf dem Libori-Fest am Samstag, 03. August 2013 eingeladen und viele viele kamen.

Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit Bussen zum Maspernplatz angereist, wo sie von Mitgliedern der KAB St. Georg und der Diözesanleitung mit Kaffee und Kaltgetränken herzlich begrüßt wurden.

Weiter ging es um 11 Uhr mit einem Festhochamt für in der Marktkirche mit Pfarrer Thomas Stolz als Hauptzelebranten. Mit Verstärkung durch eine Trommlergruppe unter der Leitung von Dieter Nowak liefen alle KAB´ler danach dann gemeinsam zum nahegelegenen „Platz der Verbände“ (Kleiner Domplatz), wo ein buntes Programm auf die Gäste wartete.

Hier gab es u. a. die Möglichkeit zum Mittagessen und zu Kaffee und Kuchen. Auch an Musik mangelte es nicht  mit maritimen Melodien unter Begleitung von Akkordeonklängen. Getreu dem Jahresthema der KAB, “richtig steuern“, gab es Informationen und Aktionen. So konnten z. B. Wünsche an die Politik in Berlin auf kleinen Schiffchen formuliert werden, die dann pünktlich zur anstehenden Bundestagswahl in die Hauptstadt „segeln“ werden.

Auf der Bühne verzauberte Magier Martin Güttner Groß und Klein und ein Verkaufsstand mit KAB-Artikeln war ebenfalls vorhanden. Um die Kinderbetreuung kümmerten sich Schülerinnen und Schüler des Edith-Stein-Berufskollegs und um das leibliches Wohl sorgte sich in bewährter Form das Team der Bildungsstätte Liborianum. Vor allem aber wurde die gemütliche Atmosphäre auf dem Platz zum Plaudern mit Bekannten und Unbekannten genutzt. Fast immer war es auf dem Platz recht voll und das bei durchweg angenehmen Temperaturen.

Gäste aus Tansania im DV Paderborn

Im Nachgang zum Treffen der Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer-Bewegungen (WBCA) in Haltern und einer Fachtagung in Ludwigshafen/Rhein konnte der KAB Diözesanverband Paderborn zwei Gäste aus Tansania begrüßen. Diözesanvorsitzende Bärbel Kolbe nahm Jema Mark Mapunda und Frank Kavemba am Samstag, 27.07.2013 persönlich in Empfang. Bei einem Abendessen in einem Dortmunder Biergarten, an dem auch Mitglieder des KAB-Bezirksvorstandes Hagen-Iserlohn-Menden-Witten teilnahmen, blieb viel Zeit zum Kennenlernen.

Am Sonntagmorgen wurden die beiden Tansanier in der Kirchengemeinde Heilig-Geist in Hagen-Emst willkommen geheißen. Hier besteht seit einigen Jahren ein Tansania-Arbeitskreis, der verschiedene Entwicklungsprojekte in dem ostafrikanischen Land begleitet.

Nach der gemeinsamen Feier einer Hl. Messe ging es weiter zum Ehepaar Werner und Marianne Pöppinghege (beide Mitglieder des KAB-Bezirksvorstandes Hagen-Iserlohn-Menden-Witten) zu einem Mittagessen, einem Kaffeetrinken und zum Abendessen. In intensiven Gesprächen tauschten sich beide Seiten im Beisein von Magdalena Brieden und Ilona Jakobsmeyer (Mitglieder der KAB-Diözesanleitung) über die Arbeit der KAB in Deutschland und ihres Pendants, der Catholic Workers Movement (CWM) in Tansania aus. Jema Mark Mapunda und Frank Kavemba stellten verschiedene Hilfsprojekte aus ihrem Land vor, die alle so konzipiert sind, dass sie den darin Beschäftigten eine langfristige Perspektive zur Bestreitung des Lebensunterhaltes bieten.

Für Jema Mark Mapunda war der Besuch im DV Paderborn der Abschluss ihrer Reise nach Deutschland. Frank Kavemba besucht noch für drei weitere Wochen Freunde im Rheinland.

Der KAB Diözesanverband Paderborn wird nun Überlegungen anstellen, wie man sich in Tansania engagieren kann. Das Foto zeigt von links Jema Mark Mapunda, Frank Kavemba und dessen Freund David Jovanoski, der ihn in Hagen abholte.

Wenn an einem Montagnachmittag Menschen im Sonntagsanzug auflaufen, dann muss wohl etwas Wichtiges passieren. So war es auch, als Verwandte, Freunde und Weggefährten von Heinz-Dieter Schulte in die Cafeteria des Heinrich-Lübke-Hauses kamen, um bei einem Festakt dabei zu sein. Der Landrat des Hochsauerlandkreises, Herr Dr. Karl Schneider, verlieh im Auftrag des Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland an Heinz-Dieter Schulte aus Hüsten als Anerkennung für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement.

Glückwunsch den neugewählten Mitarbeitervertretungen

Die diözesane Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen (MAV)  im Erzbistum Paderborn  hatte den 18.04.2013 als diözesanweiten Wahltag für die neue Legislaturperiode der MAVs empfohlen.

Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich den gewählten Mitgliedern der MAVs und wünschen für ihre Arbeit ein gutes Gelingen. Als KAB stehen wir Ihnen mit Fortbildungsangeboten und Austausch über Rechtsfragen gerne zur Seite.

Die KAB St. Laurentius in Hamm hat zu den erfolgten Wahlen einen Brief verfasst um den MAVs vor Ort zu gratulieren. Dieses Schreiben darf gerne auch von den anderen KAB-Ortsvereinen entsprechend verwendet werden – kopieren ist erwünscht.

Zur Frühjahrssitzung hatte die Leitung der Paderborner KAB de Diözesanausschuss nach Sundern-Stockum ins Sauerland eingeladen. Im Landgasthof Kleiner trafen sich 21 Funktionsträger aus dem weiten Rund des Diözesanverbandes, um neben den traditionellen Tagesordnungspunkten auch Merkposten zu setzen für die Zukunft.

So hat man sich darauf geeinigt, Arbeitskreise einzurichten u. a. für den Bereich der Satzung, in dem z. B. eine Mustersatzung für die Vereine erarbeitet wird. Ein Lenkungsausschuss wird sich für spezifische Fragen auch Sachverstand von außen holen ; inhaltliche Arbeit, wie sie schon in der Vorständekonferenz behandelt wurde, wird ebenfalls Schwerpunkt eines Arbeitskreises sein wie auch die internationale Arbeit der KAB in der Gruppe „Tansania“. Aktionstage wie die Wallfahrt nach Werl oder der KAB-Tag anlässlich des  Liborifestes sollen ebenfalls mit Unterstützung aus den Bezirksverbänden vorbereitet werden.

Ein herzliches Dankeschön ging an die Mitglieder Markus Wallmeyer, Helmut Völlmeke, Wilhelm Fara, Rüdiger Piazza und Reinhold Humpert, die im Laufe der letzten Jahre aktiv in den Gremien Diözesanvorstand bzw. Ausschuss mitgearbeitet haben und nun seit den Wahlen beim  letzten Diözesantag nicht mehr dabei sind. Ihnen wird ein Buchgeschenk mit einem Dankesschreiben zugestellt.

Mit schwerem Herzen haben die Ausschussmitglieder die Entscheidung treffen müssen, die für den 11. Mai geplante Wallfahrt aus organisatorischen Gründen zur Gottesmutter nach Werl zeitlich abzuspecken. Alle Frauen und Männer der KAB sind aber herzlich eingeladen, am Wallfahrtshochamt um 10:30 Uhr in der Wallfahrtsbasilika mit Bezirkspräses Reinhard Lenz teilzunehmen. Das geplante Rahmenprogramm wird allerdings nicht mehr stattfinden. -bursch

Zu einer von der HVHS organisierten 4-tägigen Studienreise brachen 30 KAB-Mitglieder aus dem Bezirksverband Hagen-Iserlohn-Menden-Witten auf. Gleich am ersten Tag stand ein Besuch im Bundestag auf dem Programm. Zunächst hatte die Gruppe die Möglichkeit, mit der Mendener Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag (SPD) über die anstehende Bundestagswahl zu sprechen. In vielen Fragen nahm die Abgeordnete kein Blatt vor dem Mund und überzeugte mit Ihrer Offenheit und Ehrlichkeit. Stellung bezog sie insbesondere zu den Ladenöffnungszeiten an Wochenenden und Feiertagen und zur Herabsenkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Anschließend nahm sie sich noch die Zeit, die Gruppe durch das Paul-Löbe-Haus zu führen, in dem sich viele Abgeordnetenbüros befinden. Weiter ging es zum Besuch einer Plenarsitzung im Bundestag. Diskutiert von den Abgeordneten wurden die geplante „Ghetto-Rente“ für Opfer des Nationalsozialismus und die Neuregelung von Fluggastrechten.

 

Mehr als 100 Vorstandsmitglieder aus KAB-Ortsvereinen aller acht Bezirke folgten der Einladung des KAB-Diözesanverbandes Paderborn zur diesjährigen Vorständekonferenz in Hamm. 

Als vorbildliche Gastgeber fungierte die KAB Liebfrauen, in deren Pfarrheim die Versammlung stattfand.

Den Gesamtbericht über die Vorständekonferenz können Sie hier nachlesen.

 

CDU-NRW trägt Ausweitung der Ladenöffnung nicht mit

Der Diözesanverband der KAB im Erzbistum Paderborn hatte im Februar in einem Schreiben an die verantwortlichen Stellen im Landtag Stellung genommen zur Anhörung über die Änderung des Ladenöffnungsgesetzes in NRW.

Nun liegt eine Antwort der CDU-Landtagsfraktion vor. Der Fraktionsvorsitzende Karl-Josef Laumann teilt darin mit, dass seine Fraktion eine Ausweitung der sonntäglichen Ladenöffnung über die bisher erlaubten vier verkaufsoffenen Sonntage pro Verkaufsstelle nicht mittragen wird.

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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das war nur eine der Forderungen, mit denen die KAB bei ihrem Kreuzweg der Arbeit in diesem Jahr auf die Straße ging.

In Paderborn und in Arnsberg zum dritten Mal, in Dortmund bereits zum 13. Mal, machten sich die Frauen und Männer unter dem Zeichen von Kreuz und Hammer auf den Weg. Der nicht enden wollende Winter und der eisige Ostwind trugen mit dazu bei, dass gerade die Banner- und Kreuzträger und auch diejenigen, die ein Demo-Schild hoch hielten, ihre Finger am Ende kaum noch spürten.

Allianz übt Kritik an NRW-Regierung

(Düsseldorf) „Dass der Landesregierung der Sonntagsschutz so wichtig ist, haben wir bis jetzt eigentlich noch nicht bemerkt.“

Mit deutlicher Kritik reagiert der Sprecher der „Landesallianz für den freien Sonntag“, Tim Kurzbach, auf eine Äußerung von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin beim Jahresempfang des Einzelhandelsverbands NRW.

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Flagge zeigen - mit dem KAB Schal!

Auch wenn der Winter (hoffentlich) bald zu Ende geht und Schals und Handschuhe bis Dezember in den Schrank gepackt werden - mit einem KAB-Schal haben Sie das ganze Jahr hindurch die Möglichkeit, "Flagge zu zeigen" für unseren Verband. Wallfahrten, Aktionstage, Pfarrfeste - die Chancen für die Werbung sind unbegrenzt.

Das KAB-Büro in Olpe hat einen großen Posten KAB-Schals angekauft und kann sie dadurch zu einem guten Preis anbieten: 4,00 EUR (sonst 6,50 EUR) je Stück.

Bestellungen bitte an:

KAB Bezirksbüro Olpe/Siegen, Friedrichstr. 4, 57462 Olpe

Telefon 02761/9446-13 * Telefax: 02761/9446-19 

E-Mail:info@kab-olpe-siegen.de

Umfairteilen!

Das Bündnis "UmFAIRteilen - Reichtum besteuern" ist ein Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Auch die KAB gehört zum Trägerkreis dieses Bündnisses.

In den letzten Jahren haben die Regierenden mit Steuersenkungen und Bankenrettung massiv von unten nach oben umverteilt. Wir wollen nicht, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht und öffentliche und soziale Leistungen weiter verschlechtert werden. Es gibt eine Alternative: Umfairteilen!

Wir brauchen Geld für Investitionen in mehr Bildung und Soziales, Pflege und Gesundheit, in bessere öffentliche Infrastruktur, sozialen Wohnungsbau und die Energiewende. Wir brauchen finanzielle Spielräume für den Schuldenabbau und internationale Armutsbekämpfung. Und es geht um gelebte Solidarität in unserer Gesellschaft. Weitere Informationen auf: www.umfairteilen.de -bursch

Freudenberger zeigen Flagge für den Sonntag

Am Gedenktag des arbeitsfreien Sonntag, am 3. März, ging es an der St. Marien-Kirche in Freudenberg im wahrsten Sinne des Wortes "hoch" her: anläßlich eines Familiengottesdienstes brachten die KAB'ler am Kirchturm ein übergroßes Transparent an, um auf ihre Position zur Arbeit am Sonntag aufmerksam zu machen.

Die Siegener Zeitung berichtete über diese Aktion.

In der kommenden Woche soll in Rat der Stadt Hamm die Entscheidung über die verkaufsoffenen Sonntage in 2013 fallen. Hierzu hat die Stadtallianz für den freien Sonntag in Hamm eine Stellungnahme abgegeben:

Bischof Bode ausgezeichnet

Einem ihrer prominentesten Mitglieder konnte der KAB-Bezirksverband Hagen-Iserlohn-Menden-Witten zu 25 Jahren Mitgliedschaft gratulieren: Dr. Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück, nahm Urkunde und Nadel aus der Hand von Regionalsekretär Benedikt van Acken entgegen. Als Ehrengeschenk erhielt der Bischof zudem ein Buch und eine CD.

Bischof Bode war von 1986 bis 1991 als Geistlicher in der Gemeinde St. Marien in Fröndenberg aktiv und wurde in dieser Zeit Mitglied der KAB. Auch nach Auflösung des Ortsvereins blieb der Bischof Mitglied im Bezirksverband.

Als Benedikt van Acken ihn per Mail von der bevorstehenden Ehrung informierte, lud ihn Bischof Bode nach Osnabrück ein und nahm sich bei einer Tasse Kaffee eine knappe Dreiviertelstunde Zeit für ein Gespräch über die KAB und über seine Zeit als Priester im Erzbistum Paderborn.

Über die Medien verfolgt der Bischof interessiert den Werdegang der KAB und erinnert sich gerne an seine Zeit im Bezirksverband zurück, die ihn für einige Wochen auch in die Gemeinde St. Pius in Witten-Rüdinghausen führte. -bva

Maronitenpater Gaby Geagea referierte in Dortmund

Christen im Nahen Osten erleben sich nicht als Widerstandskämpfer sondern als Menschen, die sich auf einen Kreuzweg befinden. Dies stellte Pater Gaby Geagea, der Leiter der Maroniten Mission Deutschlands und Prior des Klosters Haus Maria in Warburg, bei einem Vortrag in Dortmund fest. Auf Einladung des Bezirksverbandes der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Dortmund/Lünen/Schwerte berichtete Pater Geagea als Zeitzeuge und gebürtiger Libanese über die Situation der Christen im Nahen Osten im Rahmen der Reihe „Christen und Widerstand“.  

v.l.n.r.: P. Gaby Geagea, Pfarrer iR Hemann Daniel, Franz van Geel, Hans Scholz, Renate Lanwert-Kuhn, P. Charbel Berkachi

SONNTAG - ein Geschenk des Himmels

Ökumenische Gottesdienstbausteine

Am 3. März des Jahres 321 nach Christus erließ Konstantin der Große für das Römische Reich ein wegweisendes Edikt: „Alle Richter, Stadtleute und Gewerbetreibende sollen am verehrungswürdigen Tag der Sonne ruhen“. Die erste staatliche Sonntagsgarantie war ausgesprochen.

Die neue Sonntagsschutzbewegung feiert am 3. März jeden Jahres – in Erinnerung an den ersten staatlichen Sonntagsschutz vor fast 1700 Jahren – im In- und Ausland den „Internationalen Tag des freien Sonntags“. Um dieses Datum herum organisiert sie fantasievolle öffentliche Aktionen, politische Diskussionen und Gottesdienstfeiern.

Die angehängte Broschüre ist eine ökumenische Einladung an Kirchengemeinden, den Tag mitzugestalten. In vielen regionalen Sonntagsallianzen wirken evangelische und katholische Kirchengemeinden bereits mit. Ihnen und allen anderen Interessierten sollen die Gottesdienstbausteine und Aktionsideen in dieser Broschüre Anregungen dafür geben, am Sonntag, den 3. März 2013, die Sonntagsruhe selbst zum Gottesdienstthema zu machen.

Am Internationalen Tag des freien Sonntags wird an vielen Orten Deutschlands spürbar werden: Der Sonntag ist ein Geschenk des Himmels! - bursch

KAB trauert um Aloys Wilk

Liebe Freundinnen und Freunde der KAB,

aus Herne erreicht uns die traurige Nachricht, dass unser KAB-Mitglied Aloys Wilk am 22. Januar im 78. Lebensjahr verstorben ist.

Aloys Wilk war als Nachfolger von Hubert Epping der zweite Diözesanvorsitzende der KAB im Erzbistum Paderborn. Er wurde anl. des Diözesantages 1983 in der Siegerlandhalle gewählt und war in diesem Amt bis 1992 tätig. Während seiner Amtszeit wurde u. a. der Erweiterungsbau am Joseph-Joos-Haus in Körbecke vollzogen und auch die beiden Wohnhäuser neben der Bildungsstätte gebaut. Aloys Wilk hat durch seine ruhige und sachliche Art der KAB nach innen und außen ein positives Erscheinungsbild gegeben. Die KAB Paderborn verliert durch seinen Tod einen guten Freund und wichtigen Mitstreiter - wir trauern mit seiner Familie um unseren ehemaligen Diözesanvorsitzenden und gedenken seiner im Gebet - bursch.

Anlässlich des Diözesantages der KAB im Erzbistum Paderborn vor wenigen Wochen in der Stadthalle in Kamen haben die Delegierten dort eine Hl. Messe mit Weihbischof Matthias König gefeiert. Die Kollekte, die während dieses Gottesdienstes abgehalten wurde, ist nun von der Diözesanvorsitzenden Bärbel Kolbe und der Diözesansekretärin Ilona Jakobsmeyer an die Fazenda da Esperanca in Sundern-Hellefeld überreicht worden. Deren Leiterin, Michaela Fikus, hatte den Tag in Kamen ebenfalls miterlebt und freute sich nun riesig über die Spende an ihre Einrichtung. 600 EUR waren zusammen gekommen, die Delegierten waren großzügig.

Termine 2014

Bitte unbedingt vormerken!

Puzzle Aktion im Endspurt - Fest für ein sinnvolles Leben

Diözesanausschuss

29.11.2014

Termine 2015

bitte vormerken und bei der Jahresplanung berücksichtigen!

Diözesanausschuss

21.03.2015 - 26.09.2015

Diözesanvorstand

05.02.2015 - 07.05.2015 -13.08.2015 - 05.11.2015

Wallfahrt Werl

09.05.2015

Vorständekonferenz

13.06.2015

KAB auf Libori

01.08.2015 

Bezirkstage

18.04.2015 BV Dortmund-Lünen-Schwerte

25.04.2015 BV Herne - Wanne-Eickel - Castrop-Rauxel

30.05.2015 BV Hochsauerland

- alle Termine unter Vorbehalt, Änderungen möglich

Reisen mit der KAB

Aktuelle Kurse / Seminare

Stressreduktion durch Achtsamkeit (MBSR)

21.-22. November 2014 - Theoretische Einführung und praktische Übungen sowie Anregungen für die Umsetzung der Achtsamkeit im Alltag

Seminarangebote für pflegende Angehörige mit pflegerischer Betreuung

01.-05. Dezember 2014 - Seminarpaket: Neue Energie für Ihren Pflegealltag / Ich bleibe Ich - trotz Erkrankung

HVHS-Bildungskalender 2014

Einzelheiten zum Veranstaltungs- kalender 2014 und zum Bildungs- programm der Heimvolkshochschule der KAB finden Sie hier!

Das gedruckte Programm erhalten Sie auch im Paderborner KAB-Diözesanbüro sowie in den Regionalbüros in Dortmund bzw. in Möhnesee-Günne.

Möglichkeiten

In Gedenken an den Sozialreformer Prof. Dr. Franz Hitze hat eine Projektgruppe des Franz-Hitze-Vereins Olpe e. V. seit dem Jahr 2011 den Pilger- und Erlebnispfad erarbeitet. Er will in seinem Verlauf an das Leben und Wirken des bedeutendsten Bürgers des Kirchspiels Rhode und der Kreisstadt Olpe erinnern. Einzelheiten hier:  http://www.franz-hitze-pfad.de 

Günner Sozialtage

Seit 2007 lädt der KAB DV Paderborn immer Anfang März zu den Günner Sozialtagen in das Heinrich-Lübke-Haus der KAB nach Möhnesee-Günne sein. Namhafte Referenten und Fachleute haben sich mit aktuellen Themen aus Politik, Kirche und Gesellschaft auseinander gesetzt, wie die Chronologie es aufzeigt.

Die Reihe wird fortgesetzt.

KAB fährt nach Rom

Heute schon lädt die KAB dazu ein, einen Termin für das Jahr 2016 vorzumerken.

Am 7. Oktober 2001 wurde Nikolaus Groß (1898-1945) von Papst Johannes Paul II auf dem Petersplatz in Rom seliggesprochen. Aus Anlass des 15. Jahrestages der Seligsprechung plant die KAB eine Romfahrt in der Zeit vom 04. bis 10. Oktober 2016. Wenn nähere Einzelheiten feststehen, werden wir hier darüber berichten.