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Weihnachtsbäume für das KAB Weltnotwerk

Seit nunmehr 30 Jahren führt die KAB St. Josef, Massen ihre Weihnachtbaumverkaufsaktion zugunsten des Weltnotwerk durch. Wie die Jahre vorher ist die Bereitschaft der ehrenamtlichen Helfer ungebrochen hoch. Diese eintägige Aktion ist schon zu einer festen Größe in der Pfarrgemeinde St. Marien geworden und in Zukunft auch nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr war der Erlös durch den Verkauf der Bäume nicht ganz so üppig aber dennoch lohnenswert. So konnte die KAB St. Josef über 700 Euro an das Weltnotwerk überweisen. (Foto: Lokalzeitung)

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit“

324. Katharinenmesse in Lütringhausen

Am Montag, 26. November, feierten  der Betriebsrat des Olper Werkes von „Thyssen Krupp Bilstein Suspension GmbH“, die Mitarbeiter, ehemalige Beschäftigte des Hoesch-Werkes und Gemeindemitglieder die 324. Katharinenmesse. Um 8.15 Uhr begann der Gottesdienst in der Kapelle „Maria zum guten Rat“ in Lütringhausen. Seit dem Jahr 1688 bewahren die Mitarbeiter und Gläubigen das Andenken an die Hl. Katharina von Alexandrien, die die Mitglieder der damaligen Lütringhauser Breitschmiedezunft zur Schutzpatronin erwählten.

In der Geschichte des Ruegenberg-Werkes aus dem Jahr 1959 heißt es: "Alljährlich, am Morgen des 25. November, ruhen für eine Stunde in Lütringhausen die Hämmer, die Räder stehen still und die Öfen werden mit halber Kraft gefahren: Die Arbeiter huldigen in der Kapelle ihrer Schutzpatronin." Der Betriebsrat legt Wert darauf, dass die über dreihundertjährige Tradition zum Gedenken an die Schutzpatronin des Olper Werkes fortgesetzt wird. In diesem Jahr stand die Katharinenmesse unter dem Leitwort „Glauben verbindet Leben und Arbeit“. Sie wurde von Dechant Friedhelm Rüsche, Leiter des Pastoralverbundes Olpebach-Täler, zelebriert. Neben dem Betriebsrat Thyssen-Krupp Bilstein Suspension GmbH Olpe wirkten Lehrer und Schüler der Grundschule Hakemicke bei der Gestaltung des Gottesdienstes mit. Auch eine Abordnung des Bezirksverbandes Olpe-Siegen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, die eine gute Verbindung zu dem Olper Werk pflegt, war bei dem Gottesdienst vertreten.

KAB-Reisegruppe in Israel

Unversehrt zurückgekehrt ist eine Reisegruppe der KAB aus Dortmund, die auf Organisation der Heimvolkshochschule der KAB im Erzbistum Paderborn zu einer 10-tägigen Studienfahrt vom 12. bis 21. November 2012 nach Israel aufgebrochen war.

„Von den Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern haben wir zwar durchaus etwas mitgekriegt, akut bedroht fühlten wir uns aber nicht und haben deswegen die Reise auch nicht abgebrochen“, berichtet Ursula Höchstetter, Reiseleiterin und Vorsitzende der KAB Hl. Geist in Dortmund-Wellinghofen. So habe man Rauch durch einschlagende Geschosse gesehen und auch Explosionen seien zu hören gewesen.

Im Vordergrund stand aber dennoch der Besuch zahlreicher biblischer Stätten im Heiligen Land und deren Besichtigung sei wirklich interessant gewesen. Insgesamt hätten die kriegerischen Handlungen das Reisevergnügen nicht nachhaltig beeinflusst.

Heimvolkshochschule der KAB erhält Gütesiegel - Neues Bildungsprogramm ist da.

Paderborn. Das begehrte Gütesiegel Weiterbildung hat die Heimvolkshochschule der KAB im Erzbistum Paderborn (HVHS) ein weiteres Mal erhalten. Auf der Mitgliederversammlung des Gütesiegelverbundes Weiterbildung e. V. überreichten Pit Böhle als Vertreter des Beirats und Kirsten Hillmann von der Zertifizierungsstelle die Urkunden an den Qualitätsmanagement-beauftragten der HVHS, Benedikt van Acken im Rahmen einer Festveranstaltung in Dortmund. Gemeinsam mit der hauptamtlichen Leiterin der HVHS, Ilona Jakobsmeyer, hatte er die Re-Zertifizierung (vor drei Jahren war die Erstzertifizierung erfolgt) in monatelanger Arbeit vorbereitet. Der Gutachter des Gütesiegelverbundes war dann auch so sehr zufrieden damit, dass die Vergabe des Siegels ohne Auflagen erfolgte. Es ist gültig bis Januar 2016.

Das Gütesiegel bescheinigt die Erfüllung hoher Qualitätskriterien. Dazu gehören die Einhaltung ausgewiesener fachlicher und erwachsenenpädagogischer Standards, eine Beratung in allen Fragen der Weiterbildung, der Einsatz qualifizierter Lehrkräfte und deren stetige Fortbildung, die Auswahl für den Lernerfolg geeigneter Medien und Unterrichtsmaterialien. Ausgebildete Qualitätsbeauftragte werten die Bildungsarbeit aus und erheben die Zufriedenheit von Teilnehmenden, die bei der Qualitätsentwicklung eine große Rolle spielt.

Das Zertifizierungsverfahren stellt hohe Anforderungen an die Einrichtungen und dauert im Schnitt etwa ein Jahr. Die Einhaltung der Standards wird regelmäßig beobachtet und alle drei Jahre neu überprüft.

Ein besonderer Dank geht an Bernd Grzesiak, Vorstandsvorsitzender der KAB St. Pius in Witten-Rüdinghausen. Stellvertretend für alle KAB-Ortsvereine im Diözesanverband Paderborn konnte er nachweisen, dass die Vorbereitung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen die strengen Qualitätsanforderungen des Gütesiegelverbundes erfüllt. Zur Inspizierung der Räumlichkeiten und der Arbeit des Ortsvereins war der Gutachter extra angereist.

Erstmals veröffentlicht die HVHS ihr Bildungsprogramm 2013 in zwei Halbjahreskalendern. Der Kalender für das erste Halbjahr ist bereits erschienen und kann im Diözesanbüro sowie in den Regionalbüros angefordert werden. -bva

Diözesantag 2012 Kamen

Die Überschrift zum diesjährigen Diözesantag in der Stadthalle in Kamen war schon richtig gewählt: um den Aufbruch zu wagen, hatten sich rund 160 Delegierte aus dem weiten Rund des Erzbistums auf den Weg gemacht, um die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Und es ist ihnen auch gelungen.

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Führungswechsel in Paderborn

Steinbeck neuer Vorsitzender in Ostwestfalen

Nach 18 Jahren im Amt ist Magdalena Brieden nicht mehr zur Wahl der Bezirksvorsitzenden für Paderborn-Höxter angetreten, neuer Vorsitzender ist nun Konrad Nagel-Strotmann.

Im Bezirk Ostwestfalen-Nord war die Position des Vorsitzenden über ein Jahr vakant. Reimund Steinbeck ( Foto Mitte), einer der beiden Stellvertreter, hatte sich nun für das Amt zur Verfügung gestellt und wurde auch mit deutlicher Mehrheit gewählt. Rechts im Bild Bezirkspräses Bernhard Henneke (Altenbeken). Mehr über den gemeinsamen Bezirkstag der beiden Verbände hier.

Die KAB trauert um Gerd Kleimann

Die KAB im Diözesanverband Paderborn trauert um Gerd Kleimann. Er verstarb am 27. April im Alter von 75 Jahren.

Viele KAB'ler wussten, dass er krank war, sehr krank. Und dennoch, wenn die Todesnachricht vorliegt, dann ist uns bewusst, dass wieder einer unserer Freunde gegangen ist. Ein Sprichwort sagt: wenn ein alter Mensch stirbt, dann ist es so, als würde eine Bibliothek verbrennen. Ein Mensch ist nicht mehr da, auf unsere Fragen bekommen wir keine Antworten mehr. In diesem Tagen der ersten Trauer denken wir an seine Familie. Wir wollen Gerd in unser Gebet mit einschließen - möge er nun die Erfüllung seines Lebens bei Gott finden. 

Gerd Kleimann wurde am 1. Mai 1973 Mitglied der KAB in der Dortmunder Pfarrgemeinde St. Bonifatius und auch sogleich zum Vorsitzenden dieses wiederbegründeten Ortsvereins gewählt. Hier war er u. a. zuständig für die Planung und die Durchführung der Bildungsveranstaltungen. Am 8.11.1980 wählte man ihn in den Vorstand des Dortmunder KAB-Bezirksverbandes. Im November 1987 folgte die Wahl zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden in Dortmund  und ein Jahr später wurde er der stellvertretende Vorsitzende des KAB-Diözesanverbandes Paderborn. Von 1991 bis 2003 stand er dem Diözesanverband als Vorsitzender vor. -bursch

Stadtallianz für den freien Sonntag in Hamm gegründet!

Bernhard Pohl, 57 Jahre, ist der neue Vorsitzende der KAB im Hochsauerland. Der Vorsitzende der KAB St. Pankratius Warstein wurde von den Delegierten der Sauerländer Vereine mit 100% aller Stimmen gewählt.

Er hat kein leichtes Amt übernommen, dass der scheidende Vorsitzende Heinz-Dieter Schulte nach 12 Jahren nicht weiter ausüben wollte. Mit der Unterstützung des neugewählten Vorstandes will Pohl aber die KAB in der richtigen Spur halten.

NACHRUF - Prälat Rudolf Winter verstorben

Noch vor vier Wochen haben wir ihm zu seinem 90. Geburtstag gratuliert, und nun ist er friedlich eingeschlafen. Unser ehemaliger Diözesanpräses Rudolf Winter ist tot.

Am 6. August 1951 wurde er von Erzbischof Lorenz Jaeger im Paderborner Dom geweiht und war danach tätig als Vikar in der Liebfrauengemeinde in Bielefeld und in St. Bonifatius in Hohenlimburg.

1961 wurde er unser Diözesanpräses;  in den Jahren danach wurde u. a. 1964/65 das neue Domizil der KAB in der Brüderstraße in Hamm errichtet, das Nikolaus-Groß-Haus, einige Jahre später (1977) dann auch die Heimvolksschule der KAB Paderborn, das Joseph-Joos-Haus am Südufer der Möhnesees in Körbecke. Unvergessen sind für viele die zahlreichen „Winter-Reisen“, wenn er mit den Präsides unserer KAB-Gemeinschaften unterwegs war, seine Predigten bei den „Großwerbungen“, die ihm immer ein Herzensanliegen waren und auch die großen Wallfahrten zur Gottesmutter in Werl.

Man kann feststellen, dass Prälat Winter in seiner Zeit als Diözesanpräses der KAB Paderborn einen besonderen Stempel aufgedrückt hat. Und deshalb ist er bei vielen unserer Mitglieder noch in guter Erinnerung. -bursch

Liborifest 2012 - Tag der KAB

Rückblickend kann nur festgestellt werden: es war wieder ein wunderschönes Fest. Alle Jahre wieder, wenn in der Bischofstadt die weiß-gelben Fahnen weithin sichtbar am Turm des Domes aufgesteckt sind, dann lädt Paderborn zum traditionellen Liborifest ein, dessen Wurzeln zurück gehen bis in das Jahr 836. Eine gewisse Tradition kann auch die KAB des Diözesanverbandes für sich in Anspruch nehmen, denn schon seit einigen Jahren gestaltet sie ihren Tag auf dem Platz der Verbände vor dem Konrad-Martin-Haus am Pottmarkt.

In diesem Jahr begann das Fest mit einem feierlichen Pontifikalamt in der Marktkirche mit Weihbischof Matthias König am Altar. Danach zogen weit über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Paderborner Innenstadt, begleitet von rhythmischen Sambaklängen, die Musiker Peter Döbbeler (Siegen) noch vor der Hl. Messe mit einigen taktsicheren KAB’lern einstudiert hatte.  Am Zielort hatten die fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Liborianums bereits alles für einen Mittagsimbiss vorbereitet und die Schattenplätze auf den Bänken waren sehr begehrt.

Die KAB St. Hubertus Ottfingen hatte in diesem Jahr die Nase vorn bei der Pokalübergabe an den Verein mit den meisten Neumitgliedern in den vergangenen 12 Monaten. Auf den weiteren Plätzen folgten die KAB Vereine St. Bonifatius Paderborn, Liebfrauen Holzwickede und St. Clemes aus Dortmund-Brackel. Ein musikalisches Highlight war dann der Auftritt der Musikschule Stern von Lidija Markova aus Attendorn. Eine Solistin versuchte ein wenig Schwung in die sitzende Zuhörerschaft zu bringen und der Funke sprang dann auch über, als ein Kinder-Trio sein Musikprogramm vorstellen konnte.

Dann wurde es aber doch noch spannend, als die Gewinner einer Verlosung und einer Schätzaktion bekannt gegeben wurden, schließlich ging es doch darum, das Gewicht von Weihbischof Matthias König zu erraten. Das teilen wir hier nicht mit, nur so viel: die meisten der Teilnehmer lagen weit daneben. Zu gewinnen gab es die Teilnahme an einer ganz privaten Kaffeetafel beim Weihbischof, der sich nur auf den Besuch von drei KAB’lerinnen freuen darf. Karla Thüne (Dortmund) war bei der Schätzaktion erfolgreich, auf Renate Glagla (Iserlohn) fiel das Gewinnerlos und bereits vorab hatte Marianne Pöppinghege (Hagen) den Zuschlag bei der einer Auktion erhalten, die vom Auktionator Erich Dieckmann vorbildlich gestaltet wurde.

Und zum Schluss konnten die verantwortlichen Organisatoren nur feststellen: es war zwar wieder viel Einsatz nötig, um diesen Tag auf die Beine zu stellen, aber es hat sich gelohnt. Und man freut sich jetzt schon auf das Liborifest 2013. -bursch

Friedensgebet 2012 auf dem Borberg bei Brilon

Der 11. September 2001, ein Tag, der  Geschichte geschrieben hat, als in Amerika Flugzeuge in zivile und militärische Gebäude flogen und rund 3.000 Menschen dabei sterben mussten. Das war seinerzeit Anlass für den KAB-Bezirksverband Hochsauerland, bei einem jährlichen Friedensgebetstag für den Frieden in unserem Land und weltweit zu beten. Und welcher Platz bot sich für die Sauerländer besser an als der Borberg bei Brilon (670m ü. NN), wo auf einem idyllischen Plateau nicht nur eine Marienkapelle steht, sondern seit 1965 auch das „Konzilskreuz“, welches von „den Männern der KAB des oberen Sauerlandes“ errichtet wurde – so ist es auf einer Gedenktafel am Altarstein zu lesen. (mehr lesen)

Viel Wind an der Autobahn

"Wenn ein Termin bereits zum zweiten Mal stattfindet, dann darf man bei uns in Westfalen schon von einer gewissen Tradition sprechen“, so äußerte sich der Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann vor mehr als 100 Teilnehmern, die sich zum Sozialgebetstag des KAB Bezirksverbandes Hamm-Soest-Unna vor der Autobahnkapelle am Rasthof Hamm-Rhynern (A2) eingefunden hatten. Es war zwar gefühlte fünf Grad wärmer als im vergangenen Jahr, doch blies der Wind den Besuchern sehr heftig entgegen. Bezirksvorsitzender Wilhelm Fara stellte deshalb fest: „Wo Wind ist, ist Bewegung. Und wo Bewegung ist, da sind wir als KAB.“ Die kleinen und großen Kieselsteine, die in einem Anspiel die wichtigen Dinge des Lebens verdeutlichten, wurden deshalb noch zweckentfremdet, um die Liedzettel und Manuskripte an ihrem Platz zu halten. (mehr)

Prälat Rudolf Winter 90 Jahre

Der ehemalige Präses des KAB-Diözesanverbandes Paderborn (1961-1994) kann am 3. März auf neun Jahrzehnte erfüllten Lebens zurückblicken. Als ein echtes Kind des Ruhrgebietes ist ihm seine westfälische Mentalität bis ins hohe Alter erhalten geblieben. Er ist der Sohn einer Bergmannsfamilie aus Wattenscheid und hat auch zunächst dort auf der Zeche Holland unter Tage gearbeitet, bevor er sein Theologiestudium in Paderborn und in München aufnahm. Am 6. August 1951 wurde er von Erzbischof Lorenz Jaeger im Paderborner Dom geweiht und war danach tätig als Vikar in der Liebfrauengemeinde in Bielefeld und in St. Bonifatius in Hohenlimburg.

In seiner Zeit als Diözesanpräses wurde 1964/65 das neue Domizil der KAB in der Brüderstraße in Hamm errichtet – das Nikolaus-Groß-Haus wird noch in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiern.

Das neue Weiterbildungsgesetz in Nordrhein-Westfalen öffnete 1975 dann die Türen, auch finanziell, für eine verstärkte Bildungsarbeit und der Paderborner KAB-Verband entschloss sich zum Bau einer eigenen Heimvolkshochschule. Prälat Rudolf Winter war gemeinsam mit dem damaligen Diözesansekretär Willi Krampe MdB der Motor für den Bau einer eigenen Bildungsstätte am Südufer des Möhnesees in Körbecke. Am 4. Adventssonntag 1977 konnte das neue Joseph-Joos-Haus seiner Bestimmung übergeben werden und es sollte ein Vierteljahrhundert der KAB als Heimat für zahlreiche Seminare und Veranstaltungen dienen.

Man kann feststellen, dass Prälat Winter in seiner Zeit als Diözesanpräses der KAB Paderborn einen besonderen Stempel aufgedrückt hat. Nicht nur bei seinen „Spezialisten“, der Eisenbahner-KAB, ist er in guter Erinnerung. Viele ältere Mitglieder denken noch gern zurück an die zahlreichen großen Wallfahrten, an seine Predigten bei den Großwerbungen für die KAB und nicht zuletzt an das Angebot seiner „Winter-Reisen“, wenn er mit den Präsides aus dem Bereich der Männerseelsorge unterwegs war.

Foto: Diözesanpräses Rudolf Winter mit Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt und Pfarrer Josef Kiwitt, Bezirkspräses Hamm-Soest-Arnsberg

Die KAB des Diözesanverbandes gratuliert ihrem „alten Präses“ ganz herzlich zum 90. Geburtstag, wir wünschen ihm Gottes Segen und eine gute Zeit in den vor ihm liegenden Jahren. -bursch

Maria Maienkönigin

Diözesanwallfahrt der KAB nach Werl

Aus allen Bezirken des Diözesanverbandes Paderborn waren die Frauen und Männer der KAB am frühen Morgen aufgebrochen, um zeitig in der Wallfahrtsstadt Werl einzutreffen. Ausgangspunkt dieses Tages war die St. Norbert-Kirche im Westen, dort fand die Einstimmung auf den Tag statt. Geführt vom Weltjugendtagskreuz „Verwurzelt in Jesus Christus“ zogen die Teilnehmer singend und betend in Richtung Wallfahrtsbasilika. Dort wurden sie bereits von einer weiteren Gruppe von Wallfahrern erwartet, die sich ihrerseits mit dem Singen von Marienliedern in der alten Basilika warm gemacht hatten.

 Und als nach den Grußworten von Bezirks-präses Reinhard Lenz (Olpe-Siegen) und der neuen Ge-schäftsführerin Ilona Jakobs-meyer das Lied „Maria Maienkönigin“ durch die Basilika schallte, da waren die Wallfahrer auch mit allen Sinnen bei der Gottesmutter angekommen.

Nach der Mittagspause gingen die Teilnehmer noch auf dem Kreuzweg der Gegenwart, bei dem an vier Stationen auf die sozialen Situationen national und international hingewiesen wurde. Und nach dem feierlichen Te Deum und dem Schlusssegen erklang dann natürlich auch noch das Lied der KAB. -bursch

1. Mai 2012 - KAB mit CDA und DGB gemeinsam

In zahlreichen Städten und Gemeinden unseres Diözesanverbandes stand der 1. Mai wieder ganz im Zeichen der DGB-Kundgebungen. Und die Frauen und Männer der KAB waren dabei.

Schuldenkrise in Europa, wachsende Altersarmut, Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn und natürlich unser Daueranliegen nach einem arbeitsfreien Sonntag waren die Überschriften mancher Festredner. Und auch andere politische Töne ließen sich nicht vermeiden, zumal der Wahltag in NRW vor der Tür steht.

Stellvertretend für sicherlich noch viele andere Aktionen, an denen unsere KAB'ler beteiligt waren, sei hier die Maikundgebung in Kamen erwähnt. -bursch

 

In der Stadthalle in Kamen: Festredner Georg Hupfauer

KAB-Bundesvorsitzender

 

Maiaufruf 2012 der KAB Deutschlands

Deutschland braucht einen gesetzlichen Mindestlohn von 9,70 Euro

Fair teilen statt sozial spalten! - Mindestlohn schafft Sicherheit!

Faire Löhne brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn. Es ist ein politischer Skandal, dass immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland trotz Erwerbsarbeit nicht ihr Leben und das ihrer Familie finanzieren können. Seit 2005 sind die Ausgaben für Aufstocker, die trotz Arbeit in Armut leben, um 400 Prozent gestiegen. In einer auf Konsum und Profitmaximierung orientierten Gesellschaft werden alle Formen der Arbeit entwertet und die Würde des Menschen angegriffen. 25 Prozent der Arbeitsverhältnisse sind im Niedriglohnbereich. Diese soziale Spaltung muss gestoppt werden!

Den Maiaufruf in voller Länge finden Sie hier:

KAB fordert Kehrtwende

 

Viele Paderborner rieben sich verwundert die Augen, als am Samstagnachmittag mehrere Dutzend Menschen mit Trommeln, Bannern, Transparenten und Plakaten durch die Innenstadt zu einer Kundgebung vor dem Rathaus zogen. In die Spitze des Demonstrationszuges hatte sich auch der erste stellvertretende Bürgermeister der Stadt, Dietrich Honervogt, eingereiht.

Veranstalter der Aktion war der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Erzbistum Paderborn (KAB), der damit auf zunehmende Missstände in der Welt aufmerksam machen wollte, wie Finanz- und Wirtschaftskrisen, Armut und Klimawandel. Zu ihrer Bewältigung plädiert die KAB für neue Lebensstile und -formen, in denen der Mensch im Mittelpunkt stehen müsse.

Zuvor hatte die KAB ihre Mitglieder und Freunde ins Hotel Aspethera eingeladen, um ihnen den Leitantrag des Bundesverbandes vorzustellen, der erst kürzlich verabschiedet wurde. Unter dem Motto "Fair teilen statt sozial spalten - Nachhaltig leben und arbeiten" beschäftigt er sich mit der Frage, wie man den weltweiten Herausforderungen begegnen könne, die das zunehmende Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich sowie Hunger, Armut und Naturkatastrophen als Folgen des Klimawandels mit sich bringen.

Nach Ansicht der KAB sollte europaweit ein Mindestlohn eingeführt werden, der den Beschäftigten ein Leben ermöglicht, in dem sie nicht auf ergänzende staatliche Hilfen angewiesen seien. Außerdem müssten den Finanzmärkten Grenzen gesetzt werden, damit nicht ständig Banken und Staaten mit Milliarden von Geldern vor dem Ruin gerettet werden, die anderswo dringender benötigt würden. Zudem plädiert die KAB dafür, dass die Ausweitung der sozialen Sicherungsnetze wie Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung über Beiträge aus allen positiven Einkünften finanziert werden sollten, wie z. B. Miet- und Zinserträge oder Börsengewinne. Wer mehr habe, müsse auch mehr geben, lautet ihr Credo.

In Sachen "Folgen des Klimawandels" sind die Katholischen Arbeitnehmer der Auffassung, "dass die Industriestaaten mehr Verant-wortung übernehmen müssen für einen Missstand, den sie mit ihrem oft maßlosen Wirtschaften selbst ausgelöst haben".

Vorgeschlagen wird eine Förderung regionaler Wirt-schaftskreisläufe, die den Ausstoß von Kohlendioxid als einen Hauptverursacher der weltweiten Erwärmung vermin-dern soll. Statt Lebensmittel aus Übersee einzuführen, sollten einheimische Erzeugnisse vermehrt beworben werden, auch wenn dies im Einzelfall teurer sei und sie nur saisonal angeboten werden könnten.

Zu Beginn des Tages hatte Pfarrer Reinhard Lenz, Präses der KAB, in seiner Predigt in einer Messe in der Busdorfkirche kritisiert, dass die Menschen hierzulande fast nur noch dazu angehalten würden, entweder Geld zu verdienen oder es auszugeben. Zeit für Geselligkeit und die Pflege von Familiensinn und Freundschaften gebe es kaum noch. Aber gerade an diese Werte müsse man die Gesellschaft wieder erinnern.

Text: Benedikt van Acken / Foto: Wilhelm Schmücker

 

Große Verdienste für die KAB

Diözesanverband ehrt Werner Pöppinghege mit der höchsten Auszeichnung

Mit der nur äußerst selten vergebenen Verdienstmedaille hat der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Paderborn (KAB) nun Werner Pöppinghege geehrt und ihm für seine langjährige Tätigkeit in unterschiedlichsten Funktionen und Gremien bei der KAB und der Christlichen Arbeiter-Jugend (CAJ) gedankt. Pöppinghege, der in Hagen wohnhaft ist, hatte schon in den 1960er Jahren seine berufliche Laufbahn zum Wohle der Arbeitnehmerschaft begonnen. So war er zunächst CAJ-Sekretär in Dortmund, der erste übrigens, der verheiratet war, wie er stets schmunzelnd betont.

Ab 1970 übernahm er dann das KAB-Büro in Hagen und war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2002 Bezirkssekretär der KAB. Aber auch danach engagierte er sich weiterhin für den Verband, der ihm ans Herz gewachsen ist. So war er Mitglied im Diözesanausschuss der KAB und auch im Bundesausschuss. Für den Diözesanverband war er über viele Jahre auch als Kassenprüfer im Amt.

Werner Pöppinghege betonte bei seiner Verabschiedung, dass ihm diese Tätigkeiten nur möglich waren, weil er dafür die Unterstützung durch seine Frau Marianne erhielt. In Zukunft werden beide noch in verschiedenen Funktionen beim KAB-Bezirksverband Hagen-Iserlohn-Menden-Witten mitarbeiten. Die Medaille an Pöppinghege und einen Blumenstrauß für seine Frau überreichte Bärbel Kolbe, Vorsitzende des KAB-Diözesanverbandes im Rahmen einer Vorständekonferenz im Hotel Aspethera in Paderborn.

Kreuzweg der Arbeit 2012

29. März - Donnerstag vor Palmsonntag - pünktlich setzten sich zeitgleich in vier Bezirksverbänden der KAB die Kreuzwege der Arbeit in Bewegung. In Dortmund und Siegen, in Paderborn und in Arnsberg (Foto) waren zahlreiche Frauen und Männer zusammen gekommen, um im Gebet, Fürbitten und Gesang auf die sozialen Mißstände der Gegenwart aufmerksam zu machen. Weitere Informationen auf den Seiten der jeweiligen Bezirke. -bursch

Günner Sozialtage 2012

Die Günner Sozialtage 2012 beschäftigen sich mit einem Thema, das uns allen lieb und teuer ist: mit dem EURO, unserer (fast) gemeinsamen Währung in Europa. In 17 EU-Staaten ist der EURO als offizielle Währung eingeführt – in Deutschland nun schon seit mehr als 10 Jahren... – und in allen Länder beschäftigt die Menschen nicht erst seit dem vergangenen Jahr nur ein Thema: Wie geht es weiter mit dem EURO? Wie sicher ist mein Geld überhaupt noch? Alle vereint die große Sorge ums Geld und von vielen Seiten gibt es Tipps zum Durchhalten in dieser Krise.
Denn die Finanzkrise betrifft und belastet jeden von uns: was ist denn mit meinen Sicherheiten, wie sicher ist das Ersparte, was bleibt von den Rücklagen fürs Alter? Ist das alles infrage gestellt, weil die Finanzwelt in ungeahnte Schwierigkeiten geraten ist? Da wird über Banken ein Rettungsschirm aufgespannt, um sie vor dem Abrutsch ins bergfreie zu bewahren – aber wer hilft den Kleinen, den Privatleuten, den Geschäftsinhabern – oder wie können wir uns selbst helfen?

Fragen über Fragen – im Rahmen der Günner Sozialtage wollen wir versuchen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und mit den beiden Referenten zum einen aus dem politischen Blickwinkel aber natürlich auch aus der finanzpolitischen Sichtweise nach Lösungen zu suchen und darüber zu reden.
Wen es interessiert, der ist herzlich willkommen bei den
Günner Sozialtagen 2012!

Referenten sind:
- Dr. Peter Liese MdEP
am 2. März von 16:30 bis 18:00 Uhr

- Dr. Richard Böger
- Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas in Paderborn
am 3. März von 10:00 bis 12:00 Uhr
Auch Tagesgäste sind herzlich willkommen.
Info und Anmeldung bei:
KAB Regionalbüro Ost
Telefon: 02924 - 87 86 21

Hermann Kampmann 50 Jahre KAB

von links: Günter und Ingeborg Bahne, Ulla und Hermann Kampmann, Burkhard Schlottmann, Präses Wilhelm-Josef Brockmann.

Jetzt ist die Zeit der Jahreshauptversammlungen in vielen unserer KAB-Vereine. Da wird berichtet, entlastet, gewählt und auch geehrt. So auch zuletzt bei der KAB Heilige Familie in Hamm-Westtünnen.

Das Leitungsteam mit Hermann Aßhoff sowie mit Ulla und Heinz-Ulrich Sasse, durfte eine große Zahl KAB-Mitglieder im Pfarrgemeindesaal begrüßen, darunter auch die Jubilare, die Eheleute Ulla und Hermann Kampmann (50 Jahre) und die Eheleute Ingeborg und Günter Bahne (40 Jahre).

Regionalsekretär Burkhard Schlottmann ging in seinen Worten zur Ehrung auf den Faktor Zeit besonders ein: wenn jemand für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wird, dann geht man davon aus, dass dieser Mensch schon ganz schön alt ist. Hermann Kampmann war aber erst 23 Jahre alt, als er der KAB in Neheim-Hüsten beitrat und ist heute noch richtig fit. Eine Brille braucht er nur zum Lesen. Schlottmann erinnerte deshalb auch an ein Kampmann-Zitat von damals: "Ich kann auf 1000 Meter eine knieende Ameise erkennen."

Hermann Kampmann war von 1962 bis 1985 Bezirkssekretär der KAB Hamm-Soest-Arnsberg (später kam die Änderung in Hamm-Soest-Unna) und danach bis 1999 der Diözesansekretär für die KAB im Erzbistum Paderborn. In dieser Zeit hatte er in seinen Funktionen entscheidend die Arbeit unseres Verbandes geprägt und sein Name ist nicht vergessen.

Schlottmann dankte gemeinsam mit Präses Pfarrer Wilhelm-Josef Brockmann den Jubilaren für ihr Engagement um die KAB und wünschte ihnen eine gute Zeit für die kommenden Jahre. -bursch  

k*punkt spezial

Im aktuellen Magazin der Kommende Dortmund finden wir in Vorbereitung auf das Ketteler-Gedenkjahr anlässlich des 200. Geburtstages des Sozialreformers am 25. Dezember 2011 ein langen Artikel über die Aktualität der Reformbemühungen Kettelers.

1.051,09 € lautete die stolze Summe, die die Kollekte des KAB Diözesanverbandes anlässlich des Verbandstages auf Libori am 30.07.2011 für die Hungersnot am Horn von Afrika erbrachte.

Nach der Begrüßung am frühen Morgen mit Kaffee, Tee und Saft auf dem Maspernplatz, organisiert von der KAB vor Ort, zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Marktkirche. Mit einer festlichen Messe unter der Leitung von Pfarrer Bernhard Henneke (neuer Bezirkspräses der KAB Paderborn-Höxter) in Konzelebration mit Pfarrer Reinhard Lenz (Bezirkspräses der KAB Olpe-Siegen) und Diakon Wolfgang Andratschke (Emschertal) begann der „Tag der KAB“. Musikalische Unterstützung gab es durch den Posaunenchor der evangelischen Gemeinde aus Schloss Neuhaus.

Ehepaar Wolf feiert Diamantene Hochzeit

Am 08. Juli 2011 feierte eines der ältesten Mitglieds-Ehepaare der KAB St. Franziskus Witten Diamantene Hochzeit.

Seit 1957 sind Reinhard und Waltraud Wolf aus der Franziskus-Gemeinde in Witten Mitglied der KAB und seit 1978 übt Reinhard Wolf das Amt des Vertrauensmannes aus.

Beide sind immer sehr aktiv und haben bei den verschiedensten Veranstaltungen großartige Hilfe geleistet

Da staunten selbst die an Wallfahrten gewöhnten Werler nicht schlecht! Mehr als 400 KAB´ler waren mit Autos und Bussen aus dem gesamten Erzbistum angereist um der „Trösterin der Betrübten“ ihre Referenz zu erweisen. Das taten sie farbenfroh und mit viel Musik sowohl der lauten als auch der leisen Töne. Die Diözesanwallfahrt der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) stand unter dem Leitwort „Verwurzelt in Jesus Christus und auf ihn gegründet, fest im Glauben“ (Kol 2, 7).

Am 08. April 2011 hat sich in den Räumen des BDKJ die "Castrop-Rauxeler Allianz für den freien Sonntag" gegründet.

Gründungsmitglieder sind die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Bezirksverband Herne/Wanne-Eickel/Castrop-Rauxel, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt im Institut für Kirche und Gesellschaft in der EkvW (KDA), das Dekanat Emschertal sowie der Evangelische Kirchenkreis Herne.

Bei schönstem Wetter haben sich über 60 Teilnehmer ansprechen lassen, den ersten Kreuzweg der Arbeit in Arnsberg mitzugehen.

Neben der KAB waren auch Kolpingfamilien und Gewerkschafter sowie Gläubige aus vielen Pfarrgemeinden vertreten.

Anhand von sechs themenbezogenen Stationen, wurden aktuelle sozialpolitische Themen wie:

  • Hartz IV,
  • Mindestlohn,
  • Broker und Investgesellschaften,
  • Gesundheitsreform und Pflegeversicherung,
  • Sicherheit der Bürger und
  • Energiekosten = dritte Miete

angesprochen.

Herner Sonntagsallianz gegründet

Am 03.03.2011 hat sich in den Räumen des Evangelischen Kirchenkreises Herne die "Herner Allianz für den freien Sonntag“ gegründet. Der Tag wurde mit historischem Bezug auf den ersten staatlichen Sonntags-schutz unter Kaiser Konstantin im Jahre 321 n. Chr.. gewählt.

Gründungsmitglieder sind der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt im Institut für Kirche und Gesellschaft in der EKvW (KDA), die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Bezirksverband Herne / Wanne-Eickel /Castrop-Rauxel, die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), das Dekanat Emschertal sowie der Evangelische Kirchenkreis Herne.

Als Sprecher wurde Erich Leichner (KDA) ernannt, seine Stellvertreter sind Michael Musbach (KAB) und Norbert Arndt (Ver.di).

„Wir wollen den Sinn des Sonntages wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken“, so Erich Leichner „und würden uns über Unterstützer unseres Anliegens freuen“ Unterstützer können Organisationen, Verbände, Vereinigungen oder Gruppen aus allen gesellschaftlichen Bereichen sowie Einzelpersonen werden, sofern sie der Grundsatzerklärung der Allianz für den freien Sonntag und der Herner Gründungserklärung  zustimmen.

www.herner-sonntagsallianz.de

Hans Heinrich Lömker verstorben

Am 21. Januar 2011 verstarb plötzlich und unerwartet unser stellvertretender Diözesan-vorsitzender Hans Heinrich Lömker.

Mit Herrn Lömker verliert die KAB einen pflichtbewussten und hilfsbereiten Menschen, der sich mit großem Engagement und Verantwor-tungsbewusstsein für die Ziele der KAB einsetzte.

Herr Lömker war seit über 30 Jahren aktives Mitglied der KAB. Im Jahre 2008 wurde er zum Stellvertretenden Vorsitzenden des KAB Diözesanverbandes Paderborn gewählt und hat seitdem den Verband auf Bezirks- und Diözesanebene entscheidend mitgeprägt.

Wir trauern mit seiner Familie, gedenken seiner in einem stillen Gebet und sind dankbar für die langjährige und gute Zusammenarbeit.

Deutschland entwickelt sich zum Land von Dumpinglöhnen

Hemer. Themen, die den Menschen auf den Nägeln brennen, wurden im „Paradiesunddas“ beim „Fest der Kirchen“ auf der Landesgartenschau diskutiert. Ob es um Ökumene ging, Arbeit oder „Sexualität und Kirche“ – immer fanden sich zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer im Haus der Kirchen ein. 

von Matthias Nückel (Der Dom)

Mit 16.000 Besuchern war das „Fest der Kirchen“ auf der Landesgartenschau in Hemer ein voller Erfolg. Über das gesamte Gelände verteilt waren evangelische und katholische Gruppen aus der Region mit einem bunten Programm vertreten.

Die Hauptanziehungspunktes des KAB-Standes waren die Ausstellung zum Thema "Gute Arbeit - Hier arbeitet ein Mensch" und das Geschicklichkeitsspiel "Fallen Sie nicht ins soziale Loch".

Vor knapp einem Jahr hatte der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Erzbistum Paderborn alle Bezirksverbände und Ortsvereine der KAB eingeladen, an einem Wettbewerb teilzunehmen, bei dem es darum ging, möglichst viele Neumitglieder zu werben. Der Aufruf war erfolgreich, denn mehr als 200 Personen haben in den zurückliegenden acht Monaten einen Aufnahmeantrag gestellt.

Westfälischer Anzeiger 11.08.2010

Am Freitag, den 23. Juli 2010 ist unser Freund und Kollege Helmut Kampmann im Alter von 61 Jahren verstorben.

Helmut Kampmann war seit 1967 Mitglied der KAB und ein engagierter Kämpfer für die Belange der Arbeitnehmerschaft. Viele Jahre war er Bezirkssekretär der KAB im Hochsauerland mit Dienstsitz in Meschede. Auch nach seiner aktiven Zeit hat er sich ehrenamtlich für die KAB engagiert und wurde auf dem Diözesantag im Jahre 2003 zum stellvertretenden Diözesanvorsitzenden des Diözesanverbandes Paderborn gewählt. Dieses Amt hatte er zum Jahre 2008 inne.

Podiumsdiskussion mit Birgit Zenker

Am 12. September 2009 hatten die Bezirksverbände Ostwestfalen Nord und Paderborn-Höxter zu einer Podiumsdiskussion in Rheda-Wiedenbrück zum Thema "Mindestlohn" eingeladen. 150 Gäste waren der Einladung gefolgt und diskutierten u.a. mit der Vorsitzenden der KAB Deutschlands, Birgit Zenker, dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Klaus Brandner, MdB, und dem CDU-Bundestagskandidaten für den Kreis Gütersloh, Ralph Brinkhaus. Die kontrovers geführte Diskussionsrunde wurde von der "Hart aber fair"-Redakteurin Brigitte Büscher.

Presseberichte

 

Sonntag ist kein Tag wie jeder andere

"Sonntag um Spannungsfeld von Religion - Konsum - Freizeit" - zu diesem Thema hatte der KAB-Bezirksverband Olpe / Siegen am 25.08.2009 interessierte Bügerinnen und Bürger eingeladen, um mit den Kandidaten zur Kommunalwahl zu dieskutieren.

Dr. Astrid Deusch, Bildungs- und Rechtsreferentin der Erzdiözese Freiburg, ließ in ihrem Referat keinen Zweifel über die Folgen einer weiteren Lockerung des Sonntagsschutzes. Der Sonntag sei nicht nur aus kirchlicher Sicht wichtig, auch der Staat sehe die Vorteile eines Tages, der der physischen und psychischen Regenerierung diene.

Doch der arbeitsfreie Sonntag unterliege seit Jahren einer schleichenden Aushöhlung. Von 1993 bis 2008 sei die Zahl der Deutschen, die regelmäßig sonntags arbeiten müssen, von 7,3 auf 11,1 Millionen gestiegen. Dabei "bewahrt der Sonntag den Menschen vor Ausbeutung und Selbstausbeutung. Er bringt etwas hervor, was individuelle freie Tage in der Woche nicht vermögen."

Presseberichte

Tag der KAB auf Libori(30.07.2009)

„So kurz vor Schulbeginn kommt uns dieses Geld wie gerufen!“, freuten sich Susanne Bornefeld und Brigitte Junker vom Arbeitslosenbüro der Diakonie in Paderborn. Gerade hatten die beiden einen Scheck in Höhe von 300 Euro überreicht bekommen, vom Bundesvorsitzenden der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Georg Hupfauer und Katja Hübner, Diözesansekretärin der KAB im Erzbistum Paderborn. Der Scheck ist das stolze Resultat einer Kollektensammlung während einer Heiligen Messe, die die KAB im Rahmen des Libori-Festes in der Franziskanerkirche feierte.

Das Geld soll nun der Schulmaterialien-Kammer der Diakonie zugute kommen. Susanne Bornefeld erläutert: „Für Familien, die auf Hartz IV angewiesen sind, sieht das Arbeitslosengeld gerade einmal 8,32 Euro für Schulmaterialien im Monat vor. Ein großer Zeichenblock und ein Farbkasten können da schnell zum Problem werden“.  So hat es sich die Schulmaterialien-Kammer zur Aufgabe gemacht, dass auch Kinder von bedürftigen Familien mit den nötigen Heften, Stiften und Schulbüchern ausgestattet sind. Einmal im Monat werden solche Materialien gegen Vorlage des Einkommensbescheides im Lukasgemeindezentrum Paderborn kostenlos ausgegeben.

Katja Hübner und Georg Hupfauer erklärten bei der Übergabe, dass die Bildungschancen von Kindern nicht an der sozialen Herkunft scheitern dürften. Die Schulmaterialien-Kammer habe das Geld auch deshalb erhalten, weil sie sich ausschließlich aus freiwilligen Spenden finanziert und ehrenamtlich verwaltet wird.

ARG St. Katharina / St. Martin in Unna feiert 50-jähriges Bestehen

Die ARG des KAB St. Katharina / St. Martin konnte im September auf 50 Jahre erfolgreiche Seniorenarbeit zurückblicken und feierte dies mit einem großen Festakt.

Festschrift

König

100 Jahre KAB Heilig Geist in Altenbeken

Über 100 Gäste waren der Einladung der KAB Altenbeken gefolgt und feierten am 14. Juni 2009 bei strahlendem Sonnenschein das 100-jährige Bestehen des Ortsvereins.

Weihbischof Matthias König zelebrierte den feierlichen Festgottesdienst und gab im Anschluss einen Ausblick auf die Entwicklung der Kirche im Erzbistum Paderborn.

Magdalena Brieden, Vorsitzende des Bezirks Paderborn-Höxter, hob in ihrer Rede hervor, wie wichtig und wertvoll die Arbeit an der Basis sei. Gerade auch die KAB Altenbeken trage mit ausgesuchten Referenten zu einem erstklassigen Bildungsprogramm bei.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat neben Manfred Jostes aus Dortmund (Diözesanverband Paderborn) auch Walter Schmid (Diözesanverband Regensburg) und Matthias Becker (Diözesanverband Osnabrück) als ehrenamtliche Richter beim Bundesarbeitsgericht Erfurt berufen. Das Bundes­arbeits­gericht ist die höchste Instanz in Arbeitsrechtsachen und eine der 5 höchsten Gerichtsinstanzen in Deutschland.

Mit Trauer, Mitgefühl, Empörung und Wut haben die Vorsitzenden der KAB-Ortsvereine im Erzbistum Paderborn zur Kenntnis genommen, dass der Automobilzulieferer Honsel mit Hauptsitz in Meschede (KAB-Bezirk Hochsauerland) und u. a. einem Firmensitz in Soest (KAB-Bezirk Hamm – Soest – Unna) Insolvenz angemeldet hat.

Der Diözesanverband der KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) Paderborn hält die Gewichtungen des Sparpakets der Bundesregierung für falsch. Nach Einschätzung des Verbandes wird es die soziale Spaltung in Deutschland noch verschärfen.

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