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Marienlob mit Pauken und Trompeten - KAB-Diözesanverband mit etwas anderer Wallfahrt in Werl

Da staunten selbst die an Wallfahrten gewöhnten Werler nicht schlecht! Mehr als 400 KAB´ler waren mit Autos und Bussen aus dem gesamten Erzbistum angereist um der „Trösterin der Betrübten“ ihre Referenz zu erweisen. Das taten sie farbenfroh und mit viel Musik sowohl der lauten als auch der leisen Töne. Die Diözesanwallfahrt der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) stand unter dem Leitwort „Verwurzelt in Jesus Christus und auf ihn gegründet, fest im Glauben“ (Kol 2, 7).

Treffpunkt der Wallfahrerinnen und Wallfahrer aus nah und fern war zunächst die St. Norbert-Kirche in Werl. Nach der Begrüßung durch den scheidenden Diözesanvorsitzenden Klaus Knobloch begann die Fußwallfahrt der KAB´ler quer durch Werl bis zur Wallfahrtsbasilika. Das große übermannshohe Weltjugendtagskreuz der CAJ, zwölf KAB-Banner in verschiedenen Farben und nicht zuletzt der Fanfarenzug Attendorn mit seinen schmissigen Melodien sorgten dafür, dass zahlreiche Schaulustige die Straßen säumten.

Auf dem Vorplatz der Basilika war ein großer Puzzlerahmen errichtet worden, um den sich die große Menschenmenge scharte. Nach und nach traten Vertreter der acht KAB-Bezirksverbände im Erzbistum vor und präsentierten ihre jeweiligen Arbeitsschwerpunkte, die sie zuvor in Heimarbeit mit einer bunten Collage auf jeweils einem großen Puzzleteil sichtbar gemacht hatten. Zusammengesetzt dokumentierte das Puzzle abschließend die vielfältigen Aktivitäten der KAB.

Anschließend zog die KAB-Gemeinde  zum Festhochamt in die Wallfahrtsbasilika, wo die Eucharistiefeier unter der Leitung von CAJ-Diözesan- und KAB-Bezirkspräses Pfarrer Reinhard Lenz (Freudenberg) in Konzelebration mit Pfarrer Jürgen Drüker (Pastoralverbund Erwitte) und Pfarrer i. R. Albert Seelbach (Frankfurt am Main) begangen wurde. Ihnen assistierten die Diakone Hans-Josef Fabritz (Höxter-Brenkhausen) und Wolfgang Andratschke (Emschertal).

In seiner Predigt verglich Pfarrer Seelbach, der Leiter der Arbeiterkirche in Frankfurt, das Leitwort des Wallfahrtstages mit dem praktischen Tun von Maria, der Mutter Gottes, die auch nach Schicksalsschlägen stets an ihrem unerschütterlichen Glauben festhielt. Die Wallfahrer ermunterte Seelbach, sie zum Vorbild zu nehmen und auch in schwierigen Zeiten mutig auf Gott zu bauen, so wie sich ein Baum auf seine Wurzeln verlassen kann. Während der Messe dominierten die leisen Töne, die von einer Flötenspielerin (Carla Renner-Schäftlein aus Hilchenbach) und einem Gitarristen (Norbert Sczuka aus Freudenberg - Hohenhain) erzeugt wurden und einen beabsichtigten Kontrast zu den vorher erklungenen Pauken und Trompeten darstellten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Stadthalle zogen die Wallfahrer im Rahmen eines „Kreuzweg der Gegenwart“ erneut durch die Werler Innenstadt, um an drei Stationen für Menschen auf der ganzen Welt zu beten, die von Krankheit und Armut, Unterdrückung und sinnentleertem Leben betroffen sind.

Mit einer Eucharistischen Andacht endete der Wallfahrtstag in der Basilika, bevor die KAB-Mitglieder und ihre Gäste an Leib und Seele gestärkt den Heimweg antraten

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