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Dortmund / Lünen / Schwerte

KAB Heilige Familie DO-Marten zu Besuch in Coesfeld

Der diesjährige Tagesausflug führt die KAB Heilige Familie nach Coesfeld. Zunächst wurde die Pfarrkirche St. Lamberti besichtigt. Das Gotteshaus mit seinem wunderschönen Haupt- und den beiden Seitenaltären wurde erstmalig im Jahre 809 erwähnt. Die Gruppe war sehr beeindruckt und stimmte zum Lobe Gottes das Lied „Großer Gott wir loben dich“ an.

Nach einem Rundgang durch die Altstadt und dem Mittagessen ging es weiter zur Freilichtbühne. Die Aufführung des „Weißen Rössel am Wolfgangsee“ war ein besonderer Kunstgenuss. Man konnte es gar nicht glauben, dass alle Mitwirkenden Laienkünstler waren. Nach dem Schluss spendeten alle Besucher lang anhaltenden Beifall, so dass die Künstler sich mehrfach verbeugen mussten. Mit den am Nachmittag gehörten Melodien im Geiste wurde der Rückweg in voller Freude auf den erlebnisreichen Tag angetreten.

KAB Hl. Familie wanderte durch Marten

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen veranstaltete die KAB Hl.Familie Dortmund-Marten ihren schon traditionell-jährlichen Wandertag. Pünktlich startete eine Gruppe von 36 Teilnehmern nach dem obligatorischen Gruppenfoto auf dem Kirchplatz. Beim Durchqueren der teilweise neugestalteten Grünanlage an der Steinhammerstraße sahen die meisten Wanderer den offenen und noch nicht endgültig gestalteten Wasserlauf zum ersten Mal „und sie standen an den Ufern des Roßbaches“. 

Weiter ging die Wanderung auf begrünten Wegen, kleinwenig auch durch bebautes Gebiet, zielgerichtet in das Pfarrzentrum St.Laurentius in der Germaniasiedlung. Hier stärkten sich die Teilnehmer mit einer Portion Fleischwurst nebst Brötchen und diversen alkoholsteuerfreien oder alkoholsteuerbelegten Getränken.

Frohen Mutes zog die Gruppe weiter zum Startpunkt in das Pfarrzentrum Hl.Familie. Hier waren bereits weitere Vorbereitungen getroffen worden: denn nun wurde noch gegrillt und der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen. Am Verzehr der Köstlichkeiten beteiligten sich auch etliche Nichtwanderer, denn die Anzahl der Teilnehmer stieg auf über 60 Personen. Das war auch so geplant.

Frohe Gesichter und zufriedene Teilnehmer, Wanderer und Nichtwanderer, waren Lob und Anerkennung für die Organisatoren. Der 1.Vorsitzende Friedel Buchbender formulierte es in einem Nebensatz: "Ein Wandertag, wie ihn die KAB Marten durchführt - so kann man auch dem demografischen Wandel trotzen und das wird auch nicht aufgegeben!

Dank für langjährige Treue zur KAB

Nach einem Festhochamt zum 115-jährigen Bestehen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Hl.Familie Dortmund-Marten trafen sich zahlreiche Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal. Im Mittelpunkt stand die Ehrung von Mitgliedern für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verband und zur Gemeinschaft vor Ort. Ihnen wurde eine Ehrenurkunde des KAB-Bundesverbandes und die entsprechende Jublläumsnadel überreicht.

Geehrt wurden (von links nach rechts):Bernhard Hartleib (55 Jahre), Bärbel Hartleib (55 Jahre), Sabine Winkler (1.Kassiererin), Albert Vollmer (70 Jahre), Emmi Driller (40 Jahre), Friedel Buchbender (1.Vorsitzender), Reinhard Gallen

Christen und Widerstand - P. Alfred Delp SJ

Die 38. Veranstaltung zu dem Thema "Christen und Widerstand" wurde mit einem Gottesdienst eingeleitet. Der Bezirkspräses Martin Lohoff ging Eingangs der heiligen Messe kurz auf die Bedeutung des 21. Januar für die Christen ein.

Auf Einladung des Bezirksverbandes referierte Prof. Dr. Dr. Karl Heinz Neufeld SJ (Foto)nach einem kleinen Imbiss über den am 02.02.1945 in Berlin-Plötzensee im Alter von 37 Jahren hingerichteten Alfred Friedrich Delp SJ. Die Verurteilung zum Tode erfolgte durch den Volksgerichtshof Berlin (höchste Gericht des NS-Staates für politische Strafsachen) unter Vorsitz des Präsidenten Roland Freisler am 11.01.1945.

Zu Beginn seines lebendigen Referates vor interessierten Zuhörern machte der Referent die Unterscheidung zwischen dem (partei-)politischen und christlichen Widerstand deutlich.

Innerhalb der Vita von Delp ging Neufeld auch auf die kritische Auseinandersetzung mit dem deutschen Philosophen Martin Heidegger ein, welche viele für den genialsten Denker seiner Epoche halten. Er war ein bekennender Nazi. Delp wurde für sein Buch von Edith Stein kritisiert.

Delp war Mitglied des Kreisauer Kreises, welcher auch mit Wehrmachtsangehörigen (insbesondere Stauffenberg, Moltke, aber auch mit Eugen Gerstenmeier (erster Bundestagspräsident)) besetzt war und zur Aufgabe den Widerstand gegen den Nationalsozialismus hatte. Er war aber nicht am Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 beteiligt.

Der Jesuitenpater Delp hat am geistigen Leben der Zeit teilgenommen. Wichtig war ihm die aktive Jugendarbeit. Im Angesicht seines Todes hat er sich die Frage gestellt: "Was hat mein Leben für einen Sinn gehabt?" Seine Haltung war ein Protest gegen die Ansicht des Nationalsozialismus, dass es nach der Zeit des Nationalsozialismus nur den Tod gäbe. Christen stehen gegen diese Überzeugung. Es gibt das ewige Leben. So stirbt Delp mit den Worten zum Gefängnispfarrer: "Gleich weiß ich mehr als sie."

Abschließend bleibt festzustellen, das Delp, als "frecher" Schreiber in dieser Zeit, nicht viel tun konnte, sondern selbst Opfer geworden ist. Aber er gab den mundtot Gemachten eine Stimme.

 

In Dortmund fährt die "Rentenbahn"

„Rente muss zum Leben reichen“ – unter diesem Motto steht eine Kampagne des Deutschen Gewerkschaftsbundes die deutlich machen soll, dass gewohnte Lebensstandards, besonders für Rentnerinnen, im Alter nicht zu halten sind.

In Dortmund hat sich in den letzten Jahren gerade zu diesem Thema ein Netzwerk gebildet, in dem der KAB Bezirksverband Dortmund-Lünen-Schwerte aktiv mitarbeitet.

Und nun haben sich die Organisatoren etwas ganz Tolles ausgedacht: seit Anfang Januar fährt in fast allen Stadtbezirken der Bierstadt eine Straßenbahn, die mit entsprechenden Aufklebern der Kampagne beklebt ist.

Denn das Netzwerk ist der Auffassung, dass in der Bundespolitik der Rentenzug in die falsche Richtung fährt.  Die Forderung des DGB, mindesten 50% des durchschnittlich im Laufe des Arbeitslebens erhaltenen Nettolohnes auch als Rente zu erhalten, findet bei den Bundespolitikern allerdings keine Resonanz. Am 24. September sind die nächsten Wahlen zum Deutschen Bundestag. Bis dahin will man in Dortmund an diesem Thema dran bleiben – so lange finanziert auch der DGB-Bundesvorstand die Werbung auf der roten Straßenbahn. -bursch

KAB Heilige Familie DO-Marten besuchte das Münsterland

Die jährliche Tagesfahrt der KAB Marten führte diesmal in das Münsterland. Zunächst besichtigten die 49 Mitfahrerinnen und Mitfahrer die wunderschöne alte Pfarrkirche St. Pankratius in Südkirchen. Die Kirche, deren Ursprung teilweise bis in das Jahr 1100 zurückreicht, beeindruckte die Besucher so tief, dass das Lied „Großer Gott wir loben dich“ spontan angestimmt wurde.

Nach einem Spaziergang durch den Schlosspark Nordkirchen gab es Mittagessen. Am Nachmittag wurde der Rosengarten in Seppenrade besichtigt. Gestärkt an der Kaffeetafel im Hofcafé Grothues-Potthoff ging es wieder zurück nach Dortmund. „Die Teilnehmer freuen sich über einen wunderschönen Tag in einer netten Gemeinschaft.“ – so fasste ein KAB‘ler die Erlebnisse des Tages zusammen.

Delegierte wählen neues Leitungsteam

Im Rahmen des diesjährigen Bezirkstages des KAB-Bezirksverbandes Dortmund - Lünen - Schwerte in der Gemeinde DO-Bodelschwingh gab es neue personelle Entscheidungen.

Nach dem inhaltlichen Schwerpunkt "Flüchtlinge in Dortmund" stand neben den allgemeinen Berichten aus dem Bezirksverband auch eine Änderung der Satzung auf der Tagesordnung. Sie war notwendig geworden, da man beabsichtigte, an Stelle des Vorstandes ein Leitungsteam zu wählen. Diese Änderung fand die Zustimmung der Delegierten und so konnte anschließend die neue Bezirksleitung gewählt werden.

Teamsprecher wurde Ralph Winkel aus Lünen, ihm zur Seite stehen gleichberechtigt Hans Scholz und Johann Wydra. (auf dem Foto in dieser Reihenfolge von links)

 

Trauer um Willi Rohr - Ehrenvorsitzender der KAB Heilige Familie Marten verstorben

Am 28.April 2016 verstarb der beliebte und engagierte Ehrenvorsitzende der KAB, Willi Rohr,im Alter von fast 83 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit.

Seit 57 Jahren unterstützte Willi Rohr intensiv die Aktivitäten der KAB. Zunächst war er von 1965 bis 1968 Hauptkassierer. Danach übernahm er bis 1995 das Amt des Geschäfts- und Schriftführers. Im Jahre 1995 wurde er mit überwältigender Mehrheit zum 1. Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis 2009 und nach dem plötzlichen Tod seines Nachfolgers Hans Heinrich Lömker von 2011 bis 2012 aus. Willi Rohr war Erfinder des KAB Cafés in den sog. „R“ – Monaten. Es feiert im nächsten Jahr das 20-jährige Bestehen. Er organisierte seit 1998 die jährlichen Urlaubsfahrten und Tagesausflüge. Den Mitgliedern hat er viel von der Welt gezeigt und damit den Zusammenhalt innerhalb der KAB gestärkt. Durch die Organisation vieler Veranstaltungen, wie z. B. eine Vielzahl von Vorträgen, Karneval, Tanz in den Mai, Oktoberfesten, Wandertagen, Grill- und Pröhlkenabenden usw. füllte er die KAB mit Leben. Für seine besonderen Verdienste um die KAB erhielt er im Jahre 2011 die Gronowski–Plakette, eine besondere Auszeichnung, die die KAB im Bezirksverband Dortmund-Lünen-Schwerte verleiht.

Auch im Gemeindeleben der kath. Kirchengemeinde Heilige Familie war er sehr aktiv. So gründete er u. a. den Förderverein, deren Mitglieder durch Beiträge und Spenden viele Auf- und Ausgaben der Kirchengemeinde finanziell unterstützt haben.

Willi Rohr legte nie Wert auf Dank und Anerkennung. Ihm war es immer aus seinem Glauben heraus wichtig, Menschen zusammenzubringen und ihnen Freude zu bereiten. Stets setzte er sich dabei besonders für die Menschen ein, die in Not waren.

Willi Rohr hat durch sein Lebenswerk dazu beigetragen, dass die Bewohner Martens viele frohe Stunden in einer schönen Gemeinschaft erleben konnten. Er wird in Zukunft auf vielen Gebieten sehr fehlen.

Willi Rohr hat in der KAB und der Gemeinde Hl. Familie bleibende Spuren hinterlassen.

Himmlischer Beistand für die KAB Hl. Familie Marten

Höhepunkt des karnevalistischen Frühschoppens der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Hl.Familie Dortmund-Marten im Pfarrzentrum war der Besuch von Petrus mit fünf Engeln als kleines Gefolge. Die himmlischen Gesandten Anne Buchbender, Emmi Driller, Edeltraut Lömker, Gabriele Lömker, Gisela Mees und Renate Ernst brachten mit ihrem Besuch und der gekonnt vorgetragenen Darbietung  das närrische Auditorium zum Kochen. Hans Ernst sang bekannte Karneval-Ohrwürmer-Lieder  und das närrische KAB-Volk  sang und schunkelte kräftig mit. Gekonnt führte auch der 1.Vorsitzende, Friedel Buchbender, durch das aus eigenen Reihen gestaltete Programm.

Das Ziel, den Besuchern einen fröhlichen Nachmittag zu bieten, wurde  voll erreicht unter dem Motto: Spaß an der Freud´; bei der KAB da trifft man nette Leut´!“

 

Dank an unsere Vertrauensleute

Das diesjährige Vertrauensleutetreffen stand ganz im Zeichen des Dankes an die vielen Vertrauenspersonen im Bezirksverband, die das ganze Jahr hindurch immer wieder eine Brücke schlagen zwischen ihrem Ortsverein und den Mitgliedern. Dabei geht es nicht vorrangig darum, die Mitgliedsbeiträge einzukassieren. Es geht darum, den Kontakt zu halten und die „frohe Botschaft“ aus dem Verein, aus dem Bezirk und auch aus der kirchlichen Gemeinde zu überbringen. Vertrauensleute sind, wenn man es aus dem Blickwinkel des Zukunftsbildes betrachtet, kleine pastorale Orte.

Der stellvertretende Bezirksvorsitzende Hans Scholz überbrachte die Dankesworte im Franz-Stock-Haus, der Heimat der KAB St. Clemens, im Pastoralen Raum Dortmund-Ost. Die Männer der KAB St. Clemens hatten nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt – es war ein schöner Tag, nicht zuletzt durch die Unterhaltung von André Wülfing mit seinem Erzählprogramm.

   

Johannes-Gronowski-Plakette zum 14. Mal verliehen

Die KAB des Bezirksverbandes Dortmund-Lünen-Schwerte verleiht alle zwei Jahre die Johannes-Gronowski-Plakette an verdiente Frauen und Männer der KAB im Bezirksverband. Bei der Stiftung durch den damaligen Bezirksvorstand vor ca. 28 Jahren wurde festgelegt, dass die Gronowski-Plakette an KAB-Mitglieder verliehen werden soll, die jahrelang treu und brav, in den unterschiedlichsten Aufgabenfeldern, ihre ehrenamtliche Arbeit für die KAB geleistet haben. Die Stillen und Bescheidenen, auf die man sich verlassen kann. Die ohne viele Worte mithelfen und sich nicht wichtig nehmen, nur der Sache dienen, um die es geht. Diesen Personenkreis gibt es in jedem KAB Ortsverein.

Diese Menschen sind uns wichtig. Sie sollen eine Ehrung erfahren.

In diesem Jahr wurden fünf Mitglieder geehrt. Der feierliche Akt fand nach der heiligen Messe in der katholischen Kirche Hl. Geist in Dortmund-Wellinghofen statt. Festredner war Hubertus Weber mit dem Thema "Die soziale Frage als Lebensprogramm des Johannes Gronowski".

Auf dem Foto die Geehrten (von links): Franz-Josef Schuster, Bezirkspräses Martin Lohoff, Heribert Siebert, Heinz-Dieter Grabosch und Rudolf Ostermann mit Hans Scholz, dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden. – M. Wiegand

KAB Hl. Familie Dortmund-Marten zu Besuch in Paderborn

Der diesjährige Tagesausflug der KAB Hl. Familie Dortmund-Marten führte nach Paderborn. 50 Personen besichtigten neben dem Dom weitere Kirchen und die Altstadt unter der fachkundigen Leitung von Herrn Sauerwald. Zum Mittagsessen ging es auf die Iburg. Von der Burg genossen die Teilnehmer den schönen Blick auf Bad Driburg.

Ihren Abschluss fand die Fahrt in Bad Westernkotten. Hier begrüßte Frau Groth von der örtlichen Kurverwaltung die KAB’ler aus Dortmund und erläuterte ihnen die Vorzüge des Heilbades in der Soester Börde. Mit dem Abendessen im Kurhotel Wall-Cafe endete langsam der Tagesausflug. Die Stimmung der Teilnehmer und das Wetter waren ausgezeichnet, so dass der Ausflug mit der Ankunft in Dortmund-Marten zu Ende ging mit dem Lied: „Ein schöner Tag ward uns geschenkt…“.

Widerstand gegen Intoleranz und Terror

Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestages der Hinrichtung des seligen Nikolaus Groß in Dortmund

Der KAB Bezirksverband Dortmund/ Lünen/ Schwerte gedachte dem Leben von Nikolaus Groß mit einer beeindruckten Schriftlesung durch Andreas Ksienzyk, Schauspieler am Kinder- und Jugendtheater in Dortmund. Mit Texten aus dem Zeitgeschehen, den persönlichen Briefen von Nikolaus Groß und Passagen aus einem aktuellen Musical wurden die Zuhörer erneut in die Zeit des Nationalsozialismus mitgenommen. Nikolaus Groß wurde ihnen dabei als Widerstandskämpfer und Arbeitersekretär der KAB in Erinnerung gebracht.

Die Veranstaltung schloss mit dem Blick auf die Gegenwart. Die KAB-Regionalsekretärin Renate Lanwert-Kuhn mahnte die Tradition des Widerstandes als KAB gemeinsam mit anderen Verbänden und Organisationen in heutiger Zeit fortzusetzen. 

Vorangegangen war eine thematisch gestaltete Eucharistiefeier, in der KAB-Bezirkspräses Martin Lohoff in besonderer Weise des seligen Nikolaus Groß gedachte.

    

 

Mit der Situation nicht zufrieden geben - Bezirkstag in Dortmund

„Armut in Dortmund“, dieses Thema beleuchtete Herr Christoph Gehrmann, Leiter der sozialen Fachberatung der Caritas in Dortmund, auf dem Bezirkstag der KAB Bezirksverband Dortmund / Lünen / Schwerte.

Anhand von Statistiken und Schaubildern analysierte er die Situation einzelner Stadtteile. Insgesamt stellte er fest, dass die Armutsquote in Dortmund steige. Dabei wies er eindrücklich daraufhin, dass aus statistischem Blickwinkel nicht mehr Menschen in Armut gerieten, sondern dass die Schere weiter auseinander ginge. Derzeit erhielten 20% der Kinder in Dortmund Hilfe zum Lebensunterhalt und 5% der Bürger/innen seien von Altersarmut betroffen. Gründe, die zur Armut führen, seien Arbeitslosigkeit, Krankheit, Teilzeit, Mini-Jobs, Trennung in Familien, Ein-Eltern-Familie, Verschuldung sowie prekäre Beschäftigungs-verhältnisse. Als Schlüssel zur Bekämpfung von Armut sieht er die Faktoren Bildung und sprachliche Qualifikation sowie die Förderung von Beschäftigung und Qualifizierung anstelle der Finanzierung von Arbeitslosigkeit.

Als Reaktion auf die Zuwanderung von Arbeitssuchenden aus Rumänien und Bulgarien konnte Herr Gehrmann auf die neue Anlaufstelle des Fachdienstes für Migration und Integration an der Bornstraße in Dortmund hinweisen. In einer sehr lebendigen Diskussionsrunde zwischen dem Referenten, den Gästen und Delegierten, zeigte sich die hohe Motivation, sich nicht mit der dargestellten Situation zufrieden zu geben, sondern politisch und öffentlich in Netzwerken für die Armutsbekämpfung nachhaltig tätig zu werden. - rlk

„Jeder Mensch ist mehr wert, als alles Gold der Erde“.

Joseph Kardinal Cardijn

Am 08.05.2014 verstarb unser langjähriges KAB Mitglied Franz van Geel wenige Tage vor seinem 78. Geburtstag. Die Bedeutung des Ausspruchs von Joseph Kardinal Cardijn, Begründer der internationalen CAJ, hat uns Franz van Geel mit seinem Leben in vielfältiger Weise gezeigt.

Er war von Jugend an bereit, Verantwortung in Kirche, Politik und Gesellschaft zu übernehmen. Als geschichtsbewusster Mensch verfolgte er das Ziel, aus der Vergangenheit zu lernen und mit diesem Wissen Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Es war ihm wichtig, durch Bildungsangebote und Gesprächsrunden  Menschen anzuregen, sich kritisch mit der Geschichte und den neueren Entwicklungen in Kirche, Politik und Gesellschaft auseinander zu setzen, Hintergründe zu vermitteln und zum aktiven Mitgestalten aufzufordern. Ein besonderes Anliegen war ihm dabei stets die Lebens- und Arbeitssituation von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen und deren nachhaltige positive Veränderung.

Gleichzeitig lebte er unsere Verbandswerte „Solidarität und Gemeinschaft“. Großen Wert legte er dabei auf die Kontaktpflege untereinander in allen Lebenslagen. (weiter lesen)

Der Kreuzweg des KAB Bezirksverbandes Dortmund – Lünen – Schwerte findet seit 2001 statt. Wie vor 2000 Jahren Jesus Christus auf seinem Kreuzweg alles Leid der Welt auf seine Schultern genommen hat, so will die KAB heute mit ihrem Kreuzweg die Sorgen und Nöte der Menschen öffentlich machen.

An verschiedenen Stationen im Stadtzentrum von Dortmund griffen die Frauen und Männer der KAB mit Texten, Gebeten und Liedern die aktuellen Missstände und sozialen Fragen auf.

An folgenden Stellen machten die 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kreuzweges Halt und gingen entsprechend auf die verschiedenen Schwerpunkte ein. Propsteikirche/Mönchenwordt (Glaubwürdigkeit der Kirche) - Wißstraße/Rathaus-Prinzenstraße (Ehrenamt stärken) – Reinoldikirche (Das soziale Gewissen der Unternehmer) - Platz von Netanya (Mütterrente) – Katharinentor (Versorgung von „Randgruppen“ in unserer Gesellschaft) - Kirche St. Michael (Schlussbesinnung).

Und im Saal der St. Michael-Gemeinde waren dann nach dem gut 2-stündigen Marsch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der örtlichen KAB-Gruppe Getränke und Speisen zu Stärkung vorbereitet. - (Fotos vom Kreuzweg hier)

In der Weihnachtsbäckerei - Backen mit und für Kinder

…so lautete der Titel einer der Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums des KAB Bezirksverbandes Dortmund/Lünen/Schwerte am 13.11.2013. Gebacken wurde in dem Gemeindehaus der Katholischen Kirchengemeinde St. Meinolfus im Ortsteil Wambel. Für die Organisation vor Ort hatte sich die örtliche KAB gemeldet. 27 Kinder in drei Gruppen wurden zu unterschiedlichen Zeiten liebevoll mit den Backtechniken vertraut gemacht. Die Kinder haben mit Spaß die Teige geknetet und gerollt, mit vielen Backformen die Motive ausgestochen. Nach dem Backen wurde mit großem Engagement Lebkuchenfiguren, Nikolausmützen und viele andere Formen verziert.

Mit gefüllten Plätzchentüten und großer Begeisterung verließen die Kinder stets das „Schlachtfeld“und die Eltern waren sich einig: „Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.“

Weitere Fotos...

          

111 Jahre KAB-Bezirksverband

Christen und Widerstand (34.)

„Die Situation der Christen im Nahen Osten gleicht einem Kreuzweg“

Maronitenpater Gaby Geagea referierte in Dortmund

Auf ein stolzes Jubiläum konnte im Oktober 2012 die „KAB Heilige Familie Dortmund-Marten" verweisen. Im Jahre 1902 kam es unter Anregung des Pfarrers Demel zur Gründung des „Knappenverein St.Barbara Marten". Sich „Katholischer Verein" zu nennen, erlaubte das Bezirksamt Dorstfeld als zuständiges Amt, nicht. Die soziale Revolution erreichte Marten schon früher, aber jetzt greift die kath. Soziallehre. Der Verein wirkte als Standes- und Unterstützungsverein und die Mitgliederzahl stieg. So wiederholte der Verein im Jahre 1906 den Antrag als ´Katholischer Verein' anerkannt zu werden. Dem Antrag wurde stattgegeben. (weiter lesen)

Unter dem Motto „Leben mit Natur und Technik“ starteten 110 Personen (Familien und Einzel-personen) mit  insgesamt 30 Kindern in das Wochenende nach Rahrbach im Sauerland. Im Josef-Gockeln-Haus wurde der erste Bus aus Dortmund-Wickede schon mit Kaffee und Kuchen erwartet. Der zweite Bus kam gerade noch rechtzeitig zum Abendessen.

Im großen Tagungssaal trafen sich alle wieder und der Ortsvereins- vorsitzende Herbert Pielucha begrüßte alle Teilnehmer. Er führte in das Thema ein und gab einen großen Überblick über das gesamte Programm des Wochenendes.

Kontakt

Leitungsteam:

Ralph Winkel (Teamsprecher)
Dohlenweg 3
44532 Lünen

Telefon: 02306 / 46 003

ralph.winkel@t-online.de

Hans Scholz
Akenschockweg 5
44319 Dortmund

Telefon: 02 31 / 28 32 52

jcscholz@versanet.de

Johann Wydra
Westerwikstr. 62
44379 Dortmund

Telefon: 02 31 / 67 29 59

johann.1960.wydra@t-online.de

 

Termine 2018

  • 28.04. - Bezirkstag

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