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"Sonntag darf wieder Sonntag sein!"

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts schiebt den exzessiven Sonntagsöffnungen des Einzelhandels im Advent einen Riegel vor. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) sieht darin ein wichtiges Signal für den Sonntagsschutz.

Katja Hübner, Diözesansekretärin der KAB, wertet das Urteil der Karlsruher Richter als eine klare Absage an den Kommerz: „Der Sonntag ist kein Tag wie jeder andere. Als gemeinsamer Ruhetag stellt der arbeitsfreie Sonntag eine unverzichtbare Grundlage für eine humane Gesellschaft, für ein aktives Familienleben und kulturelles, religiöses, sportliches, aber auch soziales und politisches Engagement dar.“

„Der Sonntag darf wieder ein Sonntag sein“, so Klaus Knobloch, der Diözesanvorsitzende der KAB. Ein Verzicht auf verkaufsoffene Sonntage verringere die Belastungen erheblich, die das Verkaufspersonal und dessen Familien gerade im Advent erlebten, ohne dass dadurch der Umsatz gesteigert würde.

Kein Verständnis hat die KAB für die Kritik von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit an dem gefällten Richterspruch als „unzeitgemäß“ und „echten Rückschritt“. Dazu noch einmal Katja Hübner: „Gerade in einer Zeit, die von Schnelllebigkeit, Hektik und Stress geprägt ist, ist ein freier Tag zum Innehalten und Entspannen nicht nur zeitgemäß sondern hochaktuell! Wir dürfen den Sonntag nicht zu einem gewöhnlichen Werktag verkommen lassen.“


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