KAB Deutschlands e.V.
KAB Deutschlands e.V. Service|Kontakt|Impressum

Bereits zum 11. Mal lud die Heimvolkshochschule (HVHS) der KAB des Diözesanverbandes Paderborn Anfang März zu den Günner Sozialtagen in das Heinrich-Lübke-Haus am Möhnesee ein. Im Mittelpunkt der gut besuchten Veranstaltung stand die Frage der sozialen Gerechtigkeit. An beiden Veranstaltungstagen stellten sich Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft den Fragen der interessierten Besucher.

Dr. Andreas Fisch von der Kommende Dortmund und Dr. Alexandru Zidaru von Arbeit und Leben DGB/VHS NRW erläuterten das Thema Armut im reichen Land aus wissenschaftlicher Sicht. Der Sozialethiker Dr. Fisch stellte besonders die Ursachen für soziale Ungleichheiten in den Fokus und hinterfragte populärer Maßnahmen der Politik. Dr. Zidaru schilderte Eindrücke aus der Beratungspraxis osteuropäischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und befasste sich mit dem Thema der Arbeitsmigration.

Für den zweiten Tag der Veranstaltung konnte das Team der HVHS die NRW Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach (CDU) gewinnen. Frau Scharrenbach (u.a. Mitglied in den Ausschüssen „Familie, Kinder und Jugend“ und „Frauen, Gleichstellung und Emanzipation“) nahm aus politischer Sicht Stellung. Scharrenbach betonte besonders den Aspekt der Bildung als präventive Maßnahme gegenüber Armut.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Blick auf das Thema der sozialen Gerechtigkeit in direktem Bezug auf die Region. Der Sozialarbeiter und Leiter der Soester Tafel Michael König berichtete von seinen täglichen Erfahrungen innerhalb der Soester Tafel.

Für die beiden neuen Kollegen Christoph Daubner und Ludwig Stratenschulte waren die Günner Sozialtage quasi die „Feuerprobe“, das erste allein verantwortlich organisierte Seminar für die HVHS. Und – sie haben es gut gemacht, so wurde es von zahlreichen Teilnehmern bestätigt. Der Dank geht an alle, die die Günner Sozialtage 2017 zu einem hoffentlich nachhaltigen Erfolg getragen haben, den Referenten, den Mitarbeitern des Hauses, die im Hintergrund mitgewirkt haben und natürlich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.