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Kreuzwege der Arbeit 2013

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das war nur eine der Forderungen, mit denen die KAB bei ihrem Kreuzweg der Arbeit in diesem Jahr auf die Straße ging.

In Paderborn und in Arnsberg zum dritten Mal, in Dortmund bereits zum 13. Mal, machten sich die Frauen und Männer unter dem Zeichen von Kreuz und Hammer auf den Weg. Der nicht enden wollende Winter und der eisige Ostwind trugen mit dazu bei, dass gerade die Banner- und Kreuzträger und auch diejenigen, die ein Demo-Schild hoch hielten, ihre Finger am Ende kaum noch spürten.

Trotzdem war man sich der Bedeutung bewusst, wieder einmal auf die Straße gehen zu müssen. „Wenn nicht wir, wer dann!“ so die Meinung eines Teilnehmers in Paderborn. Denn wir als KAB stehen in der Pflicht, immer wieder auf die sozialen Missstände hinzuweisen.

So machte die KAB in Texten, Lieder und Gebeten während ihres Kreuzweges darauf aufmerksam, dass In den vergangenen Jahren die Schere zwischen Reichen und Armen immer größer geworden ist. Zehn Prozent der Deutschen besitzen fast zwei Drittel des gesamten Volksvermögens, fünfzig Prozent dagegen fast gar nichts.

Alle werden gebraucht, keiner darf ausgegrenzt werden. Arbeit schafft Einkommen und Wohlstand. Die soziale Marktwirtschaft will Vollbeschäftigung. Diesem Ziel sind Staat und Tarifpartner verpflichtet. Massenarbeitslosigkeit ist unerträglich, aber auch die Massenbeschäftigung in prekären Niedriglohn-Bereichen ist nicht hinnehmbar und ökonomisch schädlich. Entstehende Perspektivlosigkeit kann ganze Familien erfassen und zu einer Beeinträchtigung der Lebenschancen über Generationen hinweg führen.

Soziale Missstände wird es immer geben, solange Menschen auf dieser Welt leben. Deshalb wird die KAB auch im nächsten Jahr wieder durch die Straßen gehen, mit dem Kreuz vornweg. Dann ist es hoffentlich ein wenig wärmer, denn dann feiern wir Ostern erst drei Wochen später. –bursch (Fotogalerie zum Kreuzweg der Arbeit 2013)